Rekonstruktion des unteren Harntraktes mit vaskularisierter „small intestinal submucosa“ (BioVaSc-TERM®); Acronym: UroVasC

Förderbeginn
Institution: Fraunhofer-lnstitut für Silicatforschung ISC
EKFS-Förderlinie: Translatorik
Image: Vorbereitung des Implantats

Hauptantragsteller: PD Dr. sc. hum. Marco Metzger, Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC, Translations-zentrum Regenerative Therapien, Würzburg
Dr. med. Frank-Mattias Schäfer, FEAPU, Abteilung für Kinderchirurgie und Kinderurologie Cnopfsche Kinderklinik, Nürnberg / Urologische und Kinderurologische Universitätsklinik des Uniklinikums Erlangen

PD Dr. Marco Metzger vom Fraunhofer ISC, Translationszentrum Regenerative Therapien in Würzburg, und Dr. med. Frank-Mattias Schäfer aus der Cnopfschen Kinderklink Nürnberg und der Urologischen Universitätsklinik Erlangen erhalten 385.000 Euro im Rahmen der EKFS-Förderlinie Translatorik, um eine präklinische Großtierstudie zur Entwicklung eines neuartigen Blasenersatzes auf Basis eines vaskularisierten Tissue-Engineering-Konstruktes durchzuführen.
Der klinische Ersatz der Harnblase bei Fehlbildungen oder nach Tumoren ist bislang ein schwerwiegender Eingriff mit vielen Langzeitproblemen. Die Projektleiter entwickeln mittels innovativer Verfahren aus dem Bereich des „Tissue Engineering“ ein Gewebe, das durch eine bereits vorhandene, mit Gefäßzellen des Empfängers besiedelte Gefäßstruktur eine dauerhafte Vergrößerung bzw. den Ersatz einer geschädigten Blase in der Regenerativen Medizin ermöglicht. Dies würde einen großen Fortschritt in der Behandlung von Patienten mit schwer geschädigter Blase darstellen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektpartner: PD. Dr. med. Florian Obermayr, Klinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Marburg