Krebs
|

Die Bedeutung der tumoralen HLA-Expression beim Urothelkarzinom der Harnblase

Institution: Urologische Klinik der TU München
Hauptantragsteller: Thomas Horn. Julia Slotta-Huspenina
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Erstellung eines Tissue Microarray zur vergleichbaren Untersuchung einer hohen Anzahl an Proben

Das Urothelkarzinom ist eine häufige Erkrankung mit ungünstiger Prognose. Kürzlich wurde die Inhibition des immunologischen Checkpoints PD-1/PD-L1 als neuartiges Konzept mit nachgewiesener Wirksamkeit in die Therapie des Urothelkarzinoms eingeführt. Prädiktive Marker für ein Ansprechen auf diese Therapie existieren bisher nicht. 
Die Expression von HLA (humanes Leukozytenantigen) auf Tumorzellen ist eine Voraussetzung für die Präsentation von Tumorantigenen an das körpereigene Immunsystem und somit rein theoretisch auch für den Erfolg jeder Immuntherapie. Bei manchen Tumoren geht die HLA-Expression im Lauf der Zeit verloren. Unser Projekt überprüft die Bedeutung des Vorkommens verschiedener HLA-Typen für die Prognose und das Ansprechen auf eine Immuntherapie. 

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.