Krebs
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Ein spatialer Atlas des Mikomilieus im Merkelzellkarzinom zur Modulation lokaler Immunantworten und Verhinderung der Metastasierung

Institution: Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz
Antragsteller: Maximilian Haist, Dr
Förderlinie:
Else Kröner Memorialstipendien
Maximilian Haist, MD

Das Merkelzellkarzinom (MCC) ist ein seltener, aber aggressiver Hautkrebs mit hoher Metastasierungsrate und schlechter Prognose. Aufgrund seiner Ätiologie – verursacht entweder durch eine Infektion mit dem Merkelzell-Polyomavirus (MCPyV) oder durch umfassende UV-induzierte DNA-Schäden – dient das MCC als ideales Modell zur Erforschung der virusassoziierten Tumorimmunität. Obwohl bekannt ist, dass der MCPyV-Status den Krankheitsverlauf beeinflusst, sind die zugrunde liegenden Mechanismen der virusbedingten Immunmodulation nach wie vor unzureichend verstanden. In dem Projekt erstellen die Forschenden mittels modernster Multiplex-Proteomik einen Atlas des MCC Mikromilieus, um Tumor-Immun-Interaktionen zu kartieren sowie Merkmale der virusassoziierten Immunmodulation und des Risikos für eine Fernmetastasierung zu identifizieren. Diese Merkmale werden sie in unabhängigen, externen MCC-Kohorten validieren, um die Patientenstratifizierung und die Therapieauswahl zu verbessern. Vorarbeiten weisen auf eine wichtige Rolle von CAF-Tumor-Interaktionen bei der Metastasierung hin, die die Forschenden in neuesten präklinischen Modellen des virusassoziierten MCC zur Überwindung der Metastasierung gezielt adressieren.