Krebs
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COPCa – Coping with Prostate Cancer. Therapieentscheidung und Bewältigungsstrategien nach Diagnose Niedrig-Risiko-PCa

Institution: Charité - Universitätsmedizin Berlin, Institut für Medizinische Psychologie
Hauptantragsteller: PD Dr. Friederike Kendel
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Mit einer prospektiven, nicht-interventionellen Studie wurde das Zusammenspiel zwischen Entscheidungsfindung, Krankheitsangst und Bewältigungsstrategien vor und nach der Therapieentscheidung untersucht

Die häufigste Krebserkrankung des Mannes ist Prostatakrebs. Über die Hälfte der Tumoren sind lokal begrenzt und haben eine gute Prognose. Die Entscheidung für eine Behandlungsoption ist jedoch äußerst komplex, da sich die verfügbaren Therapien hinsichtlich der physischen Nebenwirkungen und psychischen Belastungen erheblich unterscheiden. Während die physischen Nebenwirkungen der Therapien bereits gut dokumentiert sind, ist weniger bekannt, wie Männer ihre Entscheidung für eine Therapie treffen und wie sie langfristig mit dieser Entscheidung leben. Mit einer prospektiven, nicht-interventionellen Studie wurde das Zusammenspiel zwischen Entscheidungsfindung, Krankheitsangst und Bewältigungsstrategien vor und nach der Therapieentscheidung untersucht. Mit den Erkenntnissen soll die ärztliche Beratung verbessert werden.