Verbesserung der Patientenversorgung in der Transplantationsdiagnostik in Usbekistan

Situation vor Ort:

Während Organtransplantationen und allogene Stammzelltransplantationen in Deutschland seit mehreren Jahrzehnten zu den gut etablierten Therapieansätzen der Medizin zählen, werden diese in Usbekistan erst seit 2022 beziehungsweise erst seit 2023 durchgeführt. Einer der Gründe dafür ist, dass die Transplantationsmedizin und Transplantationsdiagnostik in der Region sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. 

Gesundheitsaufklärungsprogramm „Zwei Jahre für die Gesundheit“ – Ngauma, Nordmosambik

Situation vor Ort:

Mosambik, ein Land im Südosten Afrikas, weist eine der höchsten Sterblichkeitsraten bei Kindern unter fünf Jahren und bei Müttern auf. Der mangelnde Zugang zu einer wirksamen Gesundheitsversorgung führt zu hohen Sterberaten aufgrund von Malaria, Durchfall und Unterernährung. Malaria ist nach wie vor die häufigste Einzelursache für den Tod von Kindern. Auf nationaler Ebene waren Maßnahmen zur Bekämpfung der Malaria zwar sehr erfolgreich, doch die Zahl der Malaria-Todesfälle bei Kindern in abgelegenen Gebieten ist nach wie vor hoch. 

Minilab Projekt Malawi

Situation vor Ort:

Minderwertige und gefälschte Malariamedikamente und Antibiotika stellen eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, insbesondere in Afrika. Die rudimentären Vorschriften zur Arzneimittelkontrolle und die kaum überwachten Grenzen in Malawi lassen auf eine hohe Dunkelziffer im Umlauf befindlichen minderwertigen Arzneimittel schließen. Dies erschwert die Überwachung der Qualität der Arzneimittel und erhöht das Risiko der Verbreitung von gefälschten und minderwertigen Medikamenten. 
 

UBUNTU: Ganzheitliche Verbesserung der Schlaganfallversorgung in Sambia

Situation vor Ort:

Sambia ist ein Land im subsaharischen Afrika mit einer Bevölkerung von etwa 22 Millionen Menschen. Über Jahrzehnte hinweg stellten Infektionskrankheiten die häufigste Todesursache dar – sowohl in Sambia als auch in vielen anderen Ländern südlich der Sahara. Inzwischen haben jedoch nichtübertragbare Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt diese Rolle übernommen. Das Gesundheitssystem ist bislang jedoch nur unzureichend, teilweise gar nicht, auf die Versorgung dieser Erkrankungen ausgerichtet.

Solarresilienz für die Westukraine

Situation vor Ort:

Nach massiven Bombardierungen auf Energieinfrastruktur-Einrichtungen ist die Stromversorgung in der Ukraine instabil, wobei die Intensität und Dauer der Stromausfälle je nach Region und Sicherheitslage erheblich variieren. Die Hauptprobleme hängen sowohl mit direkten Schäden an Erzeugungskapazitäten und Umspannwerken infolge von Raketen- und Drohnenangriffen als auch mit Notabschaltungen zusammen, die in diesem Jahr zudem durch starken Frost und Netzüberlastungen verschärft wurden.

Else Kröner-Fresenius-Stiftung stärkt Kindergesundheit in Malawi mit neuem Else Kröner Center

Bad Homburg v. d. Höhe, 20.04.2026 – Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) fördert den Aufbau des Else Kröner Center (EKC) for Global Child Health in Blantyre, Malawi, mit zwei Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das Zentrum entsteht in Kooperation mit der Friede Springer Stiftungsprofessur für Globale Kindergesundheit der Universität Witten/Herdecke (UW/H) unter dem Dach der Paediatrics and Child Health Association (PACHA).

Verbesserung der Gesundheit von Kindern in Malawi durch spezialisierte Neurochirurgie: Abteilungsaufbau und Ausbildung in Mzuzu, Malawi

Situation vor Ort:

In Nordmalawi besteht aktuell keine ausreichende neurochirurgische Versorgung für Kinder. Erkrankungen wie Hydrozephalus, Spina bifida, Schädel-Hirn-Traumata oder Hirntumoren können vor Ort nicht behandelt werden. Stattdessen erfolgt eine Überweisung über mehr als 500 km nach Blantyre, was häufig zu kritischen Verzögerungen oder ausbleibender Behandlung führt. 

Uganda Pädiatrische Krebs-Partnerschaft: Verbesserung der Ergebnisse von Kindern mit Krebs

Situation vor Ort:

Jedes Jahr werden weltweit über 400.000 Kinder mit Krebs diagnostiziert, wobei fast 40 % in Afrika leben. In Ländern mit hohem Einkommen können mehr als 80 % der Kinder, bei denen Krebs diagnostiziert wird, mit einer Genesung von der Krankheit rechnen. In Uganda liegt die Dreijahresüberlebensrate bei Krebserkrankungen im Kindesalter jedoch bei etwa 20 % bis 30 %.