Die DNA-Damage Response durch die Caspasen-Aktivierte DNAse (CAD): ein physiologischer Prozess mit pathophysiologischem Potential?

Schäden an der chromosomalen DNA einer menschlichen Zelle sind sehr häufig und potentiell gefährlich, da sie an der Krebserstellung beteiligt sein können. DNA-Schäden können durch bestimmte zelleigene Enzyme (DNAsen) verursacht werden. Wir verfolgen die Hypothese, dass eines dieser Enzyme, die Caspasen-aktivierte DNAse (CAD) die Funktion hat, durch „absichtliche“ DNA-Schäden eine Immunreaktion zu induzieren und dadurch die Zelle und den Körper auf eine Infektion aufmerksam zu machen.

Tau-basierte therapeutische Interventionen in Modellen der Alzheimer-Demenz und verwandten Tauopathien.

Die Alzheimer-Demenz und verwandte Demenzformen, zusammengefasst unter dem Sammelbegriff Tauopathien, sind verheerende neurologische Erkrankungen, charakterisiert durch fortschreitenden kognitiven Verlust. Das Protein Tau ist bei einem Teil dieser Erkrankungen ursächlich, bei einem anderen Teil ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung der Pathologie und der klinischen Ausfallerscheinungen. Derzeit existiert keine Therapie, welche das Fortschreiten all dieser Erkrankungen effektiv verhindern oder auch nur verlangsamen könnte.

Identifikation neuer klinischer Prädiktionsvariablen und Endpunkte bei Patienten mit Harnstoffzyklusstörungen

Harnstoffzyklusstörungen konstituieren eine Gruppe seltener angeborener Störungen des Intermediärstoffwechsels. Trotz aller diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen beträgt die neonatale Mortalität betroffener Individuen weiterhin bis zu 50%, bedingt durch eine hyperammonämische Hirnschädigung. Die geförderte Studie untersucht, ob bildmorphologische und spektroskopische Veränderungen im Gehirn von Patienten 1. mit der Schwere der metabolischen Dekompensation(en) korrelieren und 2. sich als Prädiktoren für neurologische und kognitive Endpunkte eignen.

Ernährung im Fokus der Forschung

Bad Homburg v.d. Höhe, 18. Januar 2021 – Mit der Einrichtung einer Seniorprofessur an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) setzt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) ihr Engagement im Bereich Ernährungsmedizin fort. Inhaber der neu geschaffenen Professur ist ab sofort Prof. Dr. Berthold Koletzko, der langjährige Leiter der Abteilung für Stoffwechsel und Ernährung für Kinder und Jugendmedizin am Klinikum der Universität München. Die Professur ist mit einer Million Euro für fünf Jahre dotiert.

Monogenetische CD33-Defizienz als Ursache für frühkindliche chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Patienten mit frühkindlichen chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (fkCED) zeigen häufig einen lebensbedrohlichen und therapierefraktären Krankheitsverlauf. Um neue genetische Signaturen der fkCED zu entschlüsseln, haben wir eine der größten internationalen Patientenkohorten mit fkCED analysiert. Im Rahmen unseres genetischen Screens haben wir Mutationen im CD33-Gen als neue Krankheitsursache der fkCED identifiziert. In dem beantragten Projekt sollen die molekularen Krankheitsmechanismen unter Anwendung innovativer humaner Krankheitsmodelle erforscht werden.

Research Center On Rare kidney Diseases >>RECORD<<

Im Bereich der seltenen Krankheiten ist es wichtig, innovative Technologien zu entwickeln, um den potenziellen Nutzen gezielter Medikamente zu untersuchen und Auswirkungen einer möglichen Gentherapie zu analysieren. Gerade im Bereich der seltenen Krankheiten stehen sehr oft keine Tiermodelle zur Verfügung, um die akuten und langfristigen Folgen der Korrekturen von angeborenen oder erworbenen genetischen Defekten in Körperzellen zu untersuchen.

Else Kröner Clinician Scientist Professuren 2021

Obschon es mittlerweile an vielen Orten Programme gibt, die dem Nachwuchs eine solche Ausbildung während der Facharztweiterbildung bieten, bleibt die Attraktivität für den Berufsweg als Clinician Scientist beschränkt, weil geeignete Anschlusspositionen nach Ablauf der Clinician Scientist-Programme fehlen.

Als einen Lösungsansatz schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung als Modell jährlich drei 

Else Kröner Clinician Scientist Professuren