Verbesserung der Effektivität von Checkpoint-Inhibitor-Therapie für das hepatozelluläre Karzinom mittels in situ Vakzinierung

Förderbeginn
Institution: Medizinische Klinik m. S. Hepatologie und Gastroenterologie, Charité Universitätsmedizin Berlin
Hauptantragstellerin: Dr. rer. nat. Linda Hammerich
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
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Hepatozelluläre Karzinome (HCC) treten typischerweise bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Lebererkrankungen auf und gehören zu den weltweit häufigsten Ursachen von krebsbedingten Todesfällen. HCC sprechen bisher schlecht auf Immuntherapien (z.B. Checkpoint-Inhibitoren) an, was vermutlich auf eine unzureichende Entzündung des Tumors zurückzuführen ist. In diesem Projekt möchten wir ein Krebsvakzin entwickeln, das eine Inflammation des Tumors auslöst und damit die Effektivität von Immuntherapien verbessert. Das Vakzin soll in 2 HCC-Mausmodellen, die die 2 häufigsten HCC-Ätiologien beim Menschen nachstellen, getestet und die präklinischen Daten anhand humaner Leberproben von Patientinnen und Patienten mit Lebertumoren validiert werden, um so die Translation der Ergebnisse in klinische Studien zu erleichtern.

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