Untersuchungen zur Rolle des Epithelialen Zell-Adhäsionsmoleküls (EpCAM) bei der Biogenese von extrazellulären Vesikeln und deren pro-tumorigenem Phänotyp

Förderbeginn
Institution: Universitätsklinikum Münster, Medizinische Klinik A
Hauptantragsteller: Dr. Kerstin Menck
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
Image Menck

Jede Zelle im menschlichen Körper setzt konstant mikroskopisch kleine Partikel frei, die als extrazelluläre Vesikel bezeichnet werden. Diese fungieren als Botenstoffe, die Bestandteile der Ausgangszelle zu umliegenden Zellen transportieren und diese damit beeinflussen können. Insbesondere Krebszellen setzen Vesikel frei, um sich eine fördernde Organumgebung zu schaffen, die das Wachstum des Tumors begünstigt. In diesem Projekt sollen daher die Mechanismen untersucht werden, wie extrazelluläre Vesikel gebildet werden, um neue Therapieansätze zu schaffen, die diesen Prozess unterbinden können. Eine zentrale Rolle bei den Untersuchungen spielt dabei das Molekül EpCAM, welches in hohem Maße auf der Oberfläche von Krebszellen zu finden ist und die Freisetzung von Vesikel zu steuern scheint.

Weitere Informationen hier.