„Targeting the atypical MAPKs in lung cancer“ - Atypische MAPKs als Zielstruktur in Lungenkrebs
Krebserkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Die meisten Neuerkrankungen sowie 18,4 % aller Krebs-bedingten Sterbefälle werden bei Lungenkrebs verzeichnet. Unsere Gruppe beschäftigt sich mit der Rolle von Mitogen-aktivierten Proteinkinasen (MAPK) in physiologischen und pathophysiologischen Prozessen sowie deren Funktion in Immunreaktionen. Wir konnten zeigen, dass atypische MAPK in Lungenkrebs dereguliert sind. Darüber hinaus beeinflussen sie die Zellstruktur, stimulieren die Expression sowie die Sekretion von Faktoren, die die Metastasierung begünstigen. Basierend auf unseren Ergebnissen möchten wir neue Kinaseinhibitoren entwickeln, um neuartige Behandlungsansätze und synergistische Behandlungsstrategien zu ermöglichen.