Krebs
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Störung der Transkriptions-Replikations-Koordination durch Interferenz des ko-transkriptionellen Splicings als therapeutische Option für kolorektale Lebermetastasen

Institution: Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, Transplantations- und Kinderchirurgie der Uniklinik Würzburg
Antragstellerin: Carolin Kastner
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
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Zwei der wichtigsten DNA-assoziierten Prozesse, das Abschreiben der DNA zur Vervielfältigung und die Umsetzung der genetischen Information in messenger RNA (mRNA), unterliegen einer stringenten Koordination. Eine gestörte Abstimmung dieser Prozesse führt zu Konflikten, die DNA-Schäden und letztlich Zelltod auslösen können. Da in Tumorzellen beide Prozesse hoch aktiv sind, ist das Risiko für entsprechende Konflikte erhöht und Tumorzellen sind daher besonders stark von einer funktionellen Koordination abhängig. Identifikation und Hemmung von essentiellen Faktoren der Prozess-Koordination ist so eine vielversprechende Strategie für eine Tumor-spezifische Therapie. Spezifische Faktoren der unmittelbaren mRNA-Modifikation (Splicing-Faktoren) scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen und werden dahingehend untersucht.