Krebs
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Produktion autologer GMP-konformer T-Zellen, die einen für CSPG4 spezifischen CAR exprimieren, zur klinischen Behandlung von metastasiertem Aderhautmelanom

Institution: Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen
Hauptantragsteller: Prof. Dr. Niels Schaft
Förderlinie:
Translatorik
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Projektpartner:

Prof. Dr. Caroline Bosch-Voskens, Hautklinik, Universitätsklinikum Erlangen
 

Projektvorstellung:

Vielen Krebspatientinnen und -patienten gelingt es nicht, T-Zellen zu erzeugen, die Tumorzellen effektiv erkennen würden. Durch die Technik der RNA-Elektroporation können die Forschenden den Bauplan (RNA) für geeignete, krebsspezifische Rezeptoren in T-Zellen einschleusen, welche dann in der Lage sind, spezifisch die Krebszellen abzutöten.
Nach der Arbeitshypothese reduzieren T-Zellen, die einen CSPG4-spezifischen chimären Antigen-Rezeptor (CAR) exprimieren (im Folgenden CSPG4-CAR-T-Zellen genannt), Metastasen und verlängern das Gesamtüberleben bei metastasiertem Aderhautmelanom (Uveamelanom; UM). Das Tumorantigen CSPG4 wird auf den Tumorzellen nicht nur in größerer Menge exprimiert, sondern fungiert auch als onkogener Treiber bei UM, was CSPG4 zu einem idealen Zielantigen macht. Das Ziel ist es daher, eine monozentrische, offene klinische Phase-I-Studie zu initiieren, in der die Sicherheit und Wirksamkeit adoptiv transferierter ex vivo aktivierter und expandierter CSPG4-CAR-T-Zellen getestet werden. Umfangreiche präklinische Entwicklungsstudien aus dem Labor zeigen, dass durch CAR-mRNA-Transfektion erzeugte CSPG4-spezifische CAR-T-Zellen hochfunktionell sind und ein günstiges Sicherheitsprofil aufweisen. Diese Arbeit führte zur Genehmigung der Bayerischen Regierung, CSPG4-CAR-T-Zellen für klinische Zwecke in der GMP-Einrichtung der Hautklinik des Uniklinikums Erlangen herzustellen.
Die Förderung durch die ForTra ermöglicht es, die T-Zellen, die einen für CSPG4 spezifischen CAR exprimieren, für die klinische Anwendung bei Aderhautmelanom-Patienten GMP-konform zu produzieren.

Weitere Informationen finden hier.

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