Stärkung der pädiatrischen und extrapulmonalen Tuberkuloseversorgung (EPTB) für Frauen und Kinder in den städtischen Slums Indiens

Situation vor Ort:

Indien trägt die weltweit höchste Krankheitslast durch Tuberkulose (TB), und die Erkrankung ist besonders in den städtischen Slums von Mumbai und Howrah tief verwurzelt. Überfüllte Wohnverhältnisse, Mangelernährung, verzögerte Diagnosen und ein eingeschränkter Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung begünstigen die Ausbreitung von TB – insbesondere von multiresistenter TB (MDR-TB), extrapulmonaler TB (EPTB) und pädiatrischer TB.

Verbesserung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung für vulnerable Mütter, Neugeborene und Kinder (TAMANI)

Situation vor Ort:

Die Wards Illeret und Dukana im Norden von Marsabit County sind extrem abgelegen und unterversorgt. Straßen sind größtenteils unpassierbar, Strom- und Kommunikationsinfrastruktur fehlt weitgehend, und Gesundheitszentren liegen oft 8–75 km entfernt, was den Zugang zu medizinischer Versorgung stark einschränkt. Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen, Konflikte zwischen lokalen Gemeinschaften sowie kulturelle Barrieren wie Frühverheiratung, FGM und Stigmatisierung jugendlicher Schwangerschaften verschärfen die Situation.

TICH - Talent und Innovation für die Gesundheit der Gemeinde

Situation vor Ort:

In Mosambik, insbesondere in ländlichen Regionen wie der Provinz Sofala und dem Distrikt Chibabava, ist der Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung stark eingeschränkt. Hohe Mütter-, Neugeborenen- und Kindersterblichkeit, eine hohe Verbreitung von Malaria und Durchfallerkrankungen sowie chronische Unterernährung stellen zentrale Herausforderungen dar. Große Entfernungen, unzureichende Infrastruktur und ein Mangel an qualifiziertem Gesundheitspersonal erschweren die Versorgung zusätzlich.

Stärkung nachhaltiger primärer Gesundheitsversorgung und der Mutter-Kind-Gesundheit (SUSTAIN PHC) in Kosike, Uganda

Situation vor Ort:

Der Distrikt Amudat in der Karamoja-Region Ugandas ist ein abgelegenes, arides und stark marginalisiertes Gebiet, das überwiegend von der pastoralistisch lebenden Pokot-Gemeinschaft bewohnt wird. Extreme Armut, Klimaschocks (wiederkehrende Dürren, Überschwemmungen und Schädlingsbefall), Unsicherheit sowie schädliche kulturelle Praktiken beeinträchtigen die Lebensgrundlagen und die Gesundheitssituation erheblich – insbesondere für Frauen und Kinder.

Pädiatrisches Trainingsprogramm in Sierra Leone (PTP) - Phase 2

Situation vor Ort:

Sierra Leone leidet unter Armut, unzureichender Gesundheitsversorgung und Ernährungsknappheit. Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, Bildung und weiteren wichtigen Ressourcen und Dienstleitungen. Die Folgen des Bürgerkriegs und der Ebola-Epidemie wirken nach. Der Klimawandel und wirtschaftliche Instabilität verschärfen die Lage. 


Ziele:

Beitrag zur nachhaltigen Reduktion der Kindersterblichkeit in Sierra Leone durch verbesserte Versorgung von Neugeborenen und Kindern.

Stärkung der Kapazitäten von Gesundheitszentren in Malawi zur Behandlung von Infektionen und nicht übertragbaren Krankheiten

Situation vor Ort:

In Malawi ist Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Die Umsetzung der nationalen Leitlinien für Gebärmutterhalskrebs wird durch die schwache Gesundheitsinfrastruktur behindert. Die Verbreitung der HPV-Impfung ist gering. Der HPV-DNA-Test ist der empfohlene Standard, da er spezifischer und weniger invasiv ist als das VIA-Screening, aber dieses wird immer noch häufig angewendet.

Stärkung der neonatologischen und pädiatrischen Versorgung in Krankenhäusern in der Region Busoga, Uganda, durch ein Kaskaden-Schulungs- und Mentorenmodell

Situation vor Ort:

Eine unzureichende Versorgungsqualität trägt zu einer hohen Zahl von Frühgeburten und 60 % der vorzeitigen Sterblichkeit in Ländern mit niedrigem Einkommen bei und beeinträchtigt die Gesundheit, Bildung und Teilhabefähigkeit von Kindern an der Gesellschaft. In der Region Busoga in Uganda ist die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren nach wie vor hoch, was in erster Linie auf Komplikationen bei der Geburt und Infektionskrankheiten im frühen Kindesalter zurückzuführen ist.

A Good Start 2: Bessere Überlebenschancen für Neugeborene im ländlichen Tansania

Situation vor Ort:

Mit 24 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten ist die Neugeborenensterblichkeit in Tansania weiterhin alarmierend hoch. Maßnahmen dagegen sind daher nationale Priorität. Besonders den ländlichen Krankenhäusern fehlen Infrastruktur, medizinische Ausstattung und qualifiziertes Gesundheitspersonal. Zudem erschweren Wissenslücken die Umsetzung lebensrettender Maßnahmen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus. 

Stärkung der Mutter-Kind-Gesundheit im Distrikt Podor

Situation vor Ort:

Die Mütter- und Kindersterblichkeitsrate im Senegal zählt zu den höchsten in Westafrika. Besonders betroffen ist der Distrikt Podor im Norden des Landes. Weite Distanzen zu Gesundheitszentren, Mangel an Ausstattung und Personal sowie fehlendes Gesundheitsbewusstsein erschweren eine frühzeitige und regelmäßige Schwangerschaftsversorgung - und gefährden Frauen und Kinder.

Entwicklungsunterstützung für die Attapeu-Schule für öffentliche Gesundheit

Situation vor Ort:

In den vergangenen Jahren sah sich die Provinz Attapeu mit erheblichen Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Armut konfrontiert, die durch die allgemeine wirtschaftliche Fragilität Laos’ zusätzlich verschärft werden. Zudem bestehen in der Provinz beträchtliche Defizite in der Gesundheitsinfrastruktur und der Personalkapazität, was zu wesentlichen Disparitäten in der Verfügbarkeit und Qualität von Dienstleistungen führt.