SABAL: Gesundheitsstärkung von Frauen und Kindern - Kapazitätsaufbau im Gesundheitswesen und Gesundheitsförderung für Frauen, insbesondere Mütter und Kinder in Westnepal

Situation vor Ort:

Obwohl die Mütter- und Neugeborenensterblichkeit in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen ist, steht das öffentliche Gesundheitssystem Nepals weiterhin vor großen Herausforderungen, darunter Mangel an Personal, medizinischen Hilfsgütern und wirksamer Aufsicht. Diese Probleme tragen zu einer schlechten Versorgung in Gesundheitseinrichtungen bei, insbesondere für Schwangere und Neugeborene.

Humanitäre Plastische Chirurgie für São Tomé und Príncipe

Situation vor Ort:

São Tomé und Príncipe ist eine kleine, abgelegene Inselrepublik vor der westafrikanischen Küste mit rund 210.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die medizinische Versorgung ist stark eingeschränkt. Zentrale und nahezu einzige Versorgungsstruktur ist das öffentliche Krankenhaus, das Hospital Dr. Ayres de Menezes (H.A.M.) in der Hauptstadt. Für die gesamte Bevölkerung stehen dort rund 850 Betten und nur zwei regulär nutzbare Operationssäle zur Verfügung.

Stärkung der Kindergesundheit durch pädiatrischen Ultraschall: Implementierung von Ultraschallkursen in Bhutan

Situation vor Ort:

Aufbauend auf fast zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Durchführung von Ultraschallschulungen in Low and Middle-Income-Countries zielt dieses Projekt darauf ab, die pädiatrische Versorgung in Bhutan durch die Einführung qualitativ hochwertiger, kostengünstiger und leicht zugänglicher pädiatrischer Ultraschallbildgebung zu verbessern. In Zusammenarbeit mit den Partnern vor Ort wird die Einrichtung eines Lehrzentrums für die pädiatrische Ultraschallausbildung angestrebt.

Stabilisierung der Mutter- und Kind-Gesundheitsversorgung in Afar

Situation vor Ort:

Die Region Afar in Äthiopien ist eine der am schlechtesten versorgten Regionen des Landes. Sie leidet unter schwachen Gesundheitsstrukturen, hoher Unterernährung, häufigen Krankheitsausbrüchen und einer extrem hohen Neugeborenensterblichkeit (125 pro 1.000 Lebendgeburten). Konflikte in der Nachbarregion Tigray haben zusätzlich zu einer hohen Anzahl von Binnenvertriebenen geführt. In abgelegenen und infrastrukturell schlecht angebundenen Gebieten können die staatlichen Gesundheitssysteme derzeit keine umfassende Versorgung anbieten. 

Kontrolle der Tungiasis im Distrikt Napak, Uganda, mit einem One-Health-Ansatz

Situation vor Ort:

Im Projektgebiet im Nordosten Ugandas leben die Karamojong als Halbnomaden unter extrem armen Bedingungen. Hunger, Analphabetismus und mangelhafte Gesundheitsversorgung prägen den Alltag. Zu Beginn des Projekts war die Tungiasis (Sandflohkrankheit) mit einer Prävalenz von 65 % äußerst verbreitet und mit schwerer Morbidität verbunden.

Stärkung des ersten MMed-Ausbildungsprogramms für Radiologie in Malawi

Situation vor Ort:

Malawi ist ein Binnenstaat in Subsahara-Afrika und wird von den Vereinten Nationen als eines der am wenigsten entwickelten Länder eingestuft. Es hat eine schnell wachsende Bevölkerung von mehr als 21 Millionen Menschen, von denen etwa die Hälfte unter 18 Jahre alt ist. Auf diese gesamte Bevölkerung kommen derzeit weniger als 10 Radiologen. Das entspricht etwa einem Radiologen pro 2 Millionen Einwohner. Viele Patienten haben keinen Zugang zu sicheren, hochwertigen Bildgebungsverfahren, wobei arme und marginalisierte Bevölkerungsgruppen am stärksten betroffen sind.

Das BEBUC-Exzellenzstipendienprogramm: Auf dem Weg zu 50 BEBUC-Professoren und BEBUC basierten Graduiertenprogrammen

Situation vor Ort:

In der Demokratischen Republik Kongo steht der Gesundheitssektor vor tiefgreifenden Herausforderungen, die durch anhaltende Unsicherheit, bewaffnete Konflikte, Armut und einen eingeschränkten Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung verursacht werden. Das fragile Sicherheitsumfeld beeinträchtigt den Zugang zu essenziellen medizinischen Dienstleistungen, schwächt die Gesundheitsinfrastruktur und führt zur Vertreibung qualifizierten Personals. Dadurch bleibt Millionen von Menschen eine angemessene Versorgung verwehrt.