Nicht-muskuläre Aktinfilamente und deren Rolle in Gesundheit und Krankheit
Veränderungen in den Aktingenen ACTB und ACTG1 können zu Entwicklungsstörungen und Organfehlbildungen führen, die als nicht-muskuläre Aktinopathien (NMA) bezeichnet werden. In dem Stipendienprojekt beschäftigt sich die Humangenetikerin Dr. Nataliya Di Donato mit der Aufklärung der Mechanismen, die zu NMA führen und untersucht die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen genetischen Störungen und den daraus resultierenden Krankheitsmustern.
Genetische und epigenetische Architektur im Hirngewebe bei der Multisystematrophie
Die Multisystematrophie (MSA) wird zu den Parkinsonsyndromen gezählt. Sie ist eine rasch fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die mit einer Störung der Steuerung von Körperbewegungen, Blutdruckregulation, Harnblasenfunktion, Sprechen und Schlucken einhergeht. Für die Erkrankung steht bislang keine durchgreifende Behandlung zur Verfügung. Daher ist die Entwicklung ursächlicher Therapien zur Verlangsamung des Krankheitsverlaufs dringend notwendig. Dies setzt aber ein besseres Verständnis der Krankheitsmechanismen voraus.
Auswirkungen der Nekroinflammation im präklinischen Modell der renalen Xenotransplantation
Mitantragsteller:
Dr. rer. nat. Konrad Fischer (TU München)
Prof. Dr. vet. med. Rabea Hinkel (Deutsches Primatenzentrum, Göttingen)
Dr. med. Dionysios Koliogiannis (LMU München)
Projektpartner:
Prof. Stig Steen und Prof. Michael Olausson, Lund University, Sweden
Auswirkungen einer Beatmungstherapie zur Behandlung der Schlafapnoe bei Patienten mit Herzschwäche auf Herzrhythmusstöhrungen – eine Substudie der ADVENT-HF Studie
Eine nicht-medikamentöse Behandlung von Begleiterkrankungen der Herzschwäche (z.B. Schlafapnoe=Atempausen im Schlaf) könnte sich auf Herzrhythmusstörungen und die Herzfunktion der Betroffenen auswirken. Etwa die Hälfte der Patienten mit Herzschwäche leidet zusätzlich an einer obstruktiven oder zentralen Schlafapnoe. Deshalb soll in diesem Projekt untersucht werden, ob eine Behandlung der Schlafapnoe mittels Beatmungstherapie (adaptiver Servoventilation) sich auf die Schwere der Herzrhythmusstörungen auswirkt.
The role of melanin in biofilm and hyphal formation processes of pathogenic melanized-fungi
Melanisierte Pilze wie z.B. Kryptokokken werden mit einer Vielzahl von weltweit verbreiteten Infektionskrankheiten in Verbindung gebracht. Sie können unter anderem Allergien, Wundinfektionen und Pneumonien auslösen und sind aus zwei Gründen besonders schwer zu bekämpfen. Erstens, das in der Zellwand eingelagerte Melanin schützt die Pilze vor Umweltweinflüssen wie auch vor Antiinfektiva. Zweitens wird auch die Biofilmbildung von humanpathogenen Pilzen, die häufig zu chronischen Infektionen führt, mit dem einhergehen von erhöhter Resistenz und Virulenz assoziiert.
ZEIT FORUM Gesundheit: „Gesund essen mit Spaß: Wie gute Ernährung im Alter gelingt“
Über diese und weitere Fragen diskutieren Greta Silver, YouTuberin, Model und Autorin, Prof. Dr. Hans Hauner, Direktor des Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin, TU München, Prof. Dr. Verena Klusmann-Weißkopf, Arbeitsbereichsleitung Gesundheitswissenschaft, Universität Hamburg, mit Jan Schweitzer, DIE ZEIT.
29. April 2021 | 18.30 Uhr | Online-Veranstaltung
Anmeldung zum kostenlosen Livestream:
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Klinische Studie der Phase I zur intrakraniellen Injektion von CAR-modifzierten NK-Zellen in Patienten mit rezidiviertem, HER2-positivem Glioblastom
Mitantragsteller:
Prof. Dr. med. Torsten Tonn: DRK-Blutspendedienst
PD Dr. med. Michael Burger, Prof. Dr. med. Joachim Steinbach, Prof. Dr. med. Christian Senft: Zentrum der Neurologie und Neurochirurgie, Universitätsklinikum Frankfurt
Prof. Dr. med. Karl Plate: Edinger Institut, Universitätsklinikum Frankfurt
Projektpartner:
Universitätsklinikum Frankfurt
DRK-Blutspendedienst Frankfurt und Dresden
Leukozytenzählung in Kapillarblut-Mikroproben durch gezielte Analyse der DNA-Methylierung mit digitaler Tröpfchen-PCR - "Prick-Me"
In der klinischen Routine ist die Analyse der Leukozyten-Zusammensetzung im peripheren Blut ein wichtiges und täglich angewandtes Verfahren. Die Zellzählung wird in der Regel manuell oder automatisch durchgeführt, aber alle herkömmlichen Methoden erfordern frische Blutproben (nicht älter als 24 Stunden). Alternativ ist es möglich, die zelluläre Zusammensetzung anhand von epigenetischen Modifikationen abzuschätzen, die während der hämatopoetischen Differenzierung erworben werden.