FOCUS: Zielgerichtete Bestrahlung der epileptogenen Zone bei pharmakoresistenter und inoperabler Epilepsie: eine prospektive, multizentrische, kontrollierte, nicht-randomisierte Beobachtungsstudie

Die Strahlentherapie ist eine mögliche Behandlungsoption für Menschen mit epileptischen Anfällen, die nicht auf Medikamente ansprechen und für eine Operation nicht in Frage kommen. Eine mögliche Einschränkung ist jedoch die Entwicklung von Strahlennekrosen oder die Schädigung des umgebenden gesunden Hirngewebes, vor allem bei Patientinnen und Patienten mit großen Behandlungsvolumina. Die Forschenden schlagen ein neuartiges Strahlentherapiekonzept mit zehn Behandlungssitzungen über zwei Wochen vor, dass dieses Risiko minimiert und gleichzeitig die Wirksamkeit der Strahlentherapie beibehält.

Epikardiales und parakardiales Fettgewebe als bildgebende Biomarker für Myokardnarben und als Prädiktoren klinischer Ergebnisse in der Hamburg City Health Study

Ziele dieses Projektes sind es, eine Deep learning (DL)-basierte automatisierte Segmentierung des epikardialen und parakardialen Fettgewebes (EAT/PAT) in kardialen MRT-Daten der bevölkerungsbasierten „Hamburg City Health Study“ zu entwickeln, und die Vorhersagekraft von EAT und PAT-Volumen sowie der Fettcharakteristika (gemessen anhand der T1 Relaxationszeiten) für Narben des Herzens und unerwünschte Ereignisse wie Herzinfarkte zu evaluieren und zu vergleichen. EAT, das Fettgewebe zwischen Herzmuskel und Herzbeutel, und PAT, das mediastinale Fettgewebe außerhalb de

ALIVE Studie: Aerobes oder isometrisches Training zur Senkung des zentralen Blutdrucks und zur Verbesserung der Gefäßfunktion bei jungen Patienten mit erhöhtem Blutdruck – eine randomisierte, kontrollierte Studie.

Bluthochdruck ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Körperliche Aktivität ist eine wirksame Maßnahme zur Blutdrucksenkung, wobei insbesondere isometrisches (statisches) Krafttraining vielversprechende Effekte zeigt. Bisher wurden die Auswirkungen verschiedener Trainingsformen vor allem anhand von Blutdruckmessungen am Oberarm untersucht. Der zentrale Blutdruck (gemessen an der Hauptschlagader) wurde hingegen bislang kaum berücksichtigt, obwohl er als präziserer Marker für das kardiovaskuläre Risiko gilt.

Entschlüsselung der Dystonie: Erforschung nicht-kodierender genetischer Varianten und molekularer Mechanismen mittels vertiefter Analyse transkriptomischer und genomischer Daten.

Dystonia ist eine häufige Bewegungsstörung, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann und in vielen Fällen einen genetischen Hintergrund hat. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Diagnostik zu verbessern und stärker personalisierte Behandlungen zu unterstützen, indem verborgene genetische Krankheitsursachen aufgedeckt werden. Der Schwerpunkt liegt auf DNA-Veränderungen, die bei Standardtests häufig übersehen werden, darunter nicht-kodierende Varianten, die die Genregulation und die RNA-Verarbeitung beeinflussen.

Decodierung dynamischer Wechselwirkungen zwischen Nährstoffen und Wirtsphysiologie

Unsere Ernährung wird als treibender Faktor für den rasanten Anstiegs verschiedener Erkrankungen in westlichen Nationen diskutiert. Trotz omnipräsenter Ernährungstipps existieren nur wenig Evidenz-basierte Erkenntnisse zur Definition einer gesunden Ernährung. Entsprechend fehlen in vielen Bereichen der Medizin bis heute effektive Ernährungsstrategien zur Behandlung bzw. Prävention von Erkrankungen. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Effekte von definierten Nährstoffen auf die Physiologie der juvenilen Entwicklung zu verstehen.

Nachgefragt: Was macht eigentlich Dr. Lucie Loyal?

Dr. Lucie Loyal studierte Immunbiologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und verfasste im Jahr 2012 ihre Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg. Ihre Promotion absolvierte sie im Rahmen der International Max Planck Research School for Infectious Diseases and Immunology (IMPRS-IDI) und legte damit den Grundstein für ihre wissenschaftliche Laufbahn in der Immunforschung.

Verstehen epigenetischer Netzwerke der malignen Transformation

Abnormale DNA-Methylierung ist ein typisches Merkmal von Krebs, aber es ist noch unklar, wie diese Veränderungen im Erbgut koordiniert werden und welche Bedeutung sie für die Tumorentstehung haben. Das Institut für Stammzellbiologie am Universitätsklinikum Aachen untersucht, ob es Tumor-übergreifende DNA-Methylierungsnetzwerke gibt und ob sie eine entscheidende Rolle für die Entartung der Zellen spielen. Diese Forschung könnte grundlegende Erkenntnisse zur Tumorentstehung liefern und neue Wege für Behandlungen eröffnen. 

Erste von vier Else Kröner Professuren am EKFZ für Optogenetische Therapien nimmt Arbeit auf

Bad Homburg v. d. Höhe/Göttingen, 28.05.2026 – PD Dr. Christian van Oterendorp hat zum 1. Mai 2026 die Else Kröner Professur für Translationale Ophthalmologie an der Klinik für Augenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen angetreten. Die im Rahmen der Förderung des Else Kröner Fresenius Zentrums (EKFZ) für Optogenetische Therapien durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) neu geschaffene Professur zielt darauf ab, die angestrebten klinischen Studien des Teams II Optogenetic Vision Restoration (Leitung Prof. Dr. Emilie Macé und Prof. Dr.

Else Kröner Exzellenzstipendien 2026

Wissenschaftliches Arbeiten ist auch an Universitätseinrichtungen für Ärztinnen und Ärzte mit besonderen Herausforderungen und Problemen verbunden. Eines liegt darin, dass die Anforderungen der klinischen Arbeit im Verlauf der klinischen Karriere keine zusammenhängende Forschungszeit für die Konzentration auf ein wissenschaftliches Forschungsvorhaben erlauben.