Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Schwangere, junge Mütter und Neugeborene im östlichen Arunachal Pradesh, Nordostindien
Der indische Bundesstaat Arunachal Pradesh wird von staatlichen Entwicklungsprogrammen stark vernachlässigt. Infrastruktur und Programme für Bildung und Gesundheit sind daher unzureichend ausgebaut. Die großen staatlichen Kliniken befinden sich mindestens eine Tagesreise vom Distrikt Changlang entfernt, wo das Projekt umgesetzt werden soll. Durch das Projekt soll die gesundheitliche Situation von Schwangeren, jungen Müttern und Neugeborenen in entlegenen Dörfern im Südosten von Arunachal Pradesh nachweislich verbessert werden.
Reduziert werden soll insbesondere das Auftreten von Malaria, Tuberkulose, Diarrhö und Atemwegserkrankungen, da diese Krankheiten besondere Bedrohungen für werdende und junge Mütter darstellen. Durch die medizinische Intervention und die lokale Verankerung präventiver Maßnahmen wird eine Reduktion der Mütter- und Kindersterblichkeit in der Region angestrebt. Erreicht werden sollen diese Ziele über eine verbesserte Ausstattung des lokalen Krankenhauses, eine Stärkung der 15 vorhandenen Gesundheitszentren und den Einsatz von Gesundheitshelferinnen in den Dörfern, die im Rahmen des Projektes ausgebildet werden.
Partnerorganisation vor Ort: Seva Kendra Arunachal East (SKA). SKA ist eine staatlich anerkannte Nichtregierungsorganisation, die 1990 zur Förderung der sozioökonomischen Entwicklung der Menschen in Ost-Arunachal Pradesh gegründet wurde. Vorsitzender der Organisation ist der salesianische Bischof George Pallipparambil.
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