Gehirn
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Kognitive Leistungsfähigkeit bei älteren Erwachsenen: Können geschlechtsspezifische Ursache-Wirkungs-Modelle genauere Vorhersagen zur kognitiven Leistungsfähigkeit vor dem Einsetzen von Beeinträchtigungen liefern?

Institution: Institut für Anatomie I, Medizinische Fakultät & Universitätsklinikum Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf & Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM-1), Forschungszentrum Jülich
Antragstellerin: PD Dr. Christiane Jockwitz
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
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Angesichts steigender Lebenserwartung und der damit einhergehenden Zunahme von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (z.B. Demenz) wird die Bedeutung des Verständnisses und der Prävention kognitiver Dysfunktionen im höheren Alter immer wichtiger. Das Projekt zielt darauf ab, Profile aus demografischen, lebensstil- und gesundheitsbezogenen Faktoren zu ermitteln, die für den Erhalt von Hirnstruktur und kognitiven Leistungen älterer Menschen verantwortlich sind. Zunächst wird getestet, ob sich die Profile zur Vorhersage der kognitiven Leistungen eignen. Abschließend wird die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Stichproben und über die Zeit überprüft. Ziel ist es, eine Grundlage für die Entwicklung neuer Präventionsprogramme zu schaffen, zum Erhalt geistiger Fähigkeiten.