Alles fließt? Pathophysiologie und Prognose des „No-Reflow“-Phänomens beim akuten Schlaganfall durch Verschluss großer Gefäße
Die mechanische Thrombektomie ist eine sehr wirksame Behandlung, bei der große Blutgerinnsel aus Hirnarterien entfernt werden. Doch selbst wenn das Gefäß vollständig wiedereröffnet wird, haben viele Patientinnen und Patienten bleibende Behinderungen. Ein Grund dafür ist das No-Reflow-Phänomen: Winzige Blutgefäße im Gehirn bleiben verschlossen oder geschädigt, sodass das Blut das Gewebe nicht erreicht. Das Projekt untersucht erstmals No-Reflow direkt bei Patientinnen und Patienten mit modernen MRT-Aufnahmen und Blutproben, die während der MT direkt aus der betroffenen Hirnarterie gewonnen werden. Die Forschenden prüfen, wie diese Marker No-Reflow erkennbar machen und ob sie den Verlauf vorhersagen können. Die Ergebnisse sollen die erste klare Definition von No-Reflow liefern und den Weg für neue Behandlungen eröffnen.
Weitere Informationen: www.csi-lab.de