Gehirn
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Auf dem Weg zu einem diagnostikübergreifenden Tool zur Bewertung von Einschränkungen der Hemmungskontrolle bei Patientengruppen

Institution: TU Dresden, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
Antragsteller: Filippo Ghin
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Auf dem Weg zu einem diagnostikübergreifenden Tool zur Bewertung von Einschränkungen der Hemmungskontrolle bei Patientengruppen

Psychiatrische Erkrankungen wie die Alkoholabhängigkeit (AUD), das Korsakoff-Syndrom (KS) und der frontotemporalen Demenz (FTD) sind durch Defizite in der inhibitorischen Kontrolle und neurophysiologische Veränderungen gekennzeichnet. Dieses Projekt zielt darauf ab, ein transdiagnostisches Instrument zur Bewertung der veränderten kortikalen Aktivität in Inhibitionsnetzwerken in klinischen Populationen zu entwickeln, indem Verhaltensdaten mit neuromodulatorischen und neurophysiologischen Daten in Verbindung gebracht werden. So werden EEG-Aufzeichnungen in Kombination mit transkranieller Einzelimpuls-Magnetstimulation (spTMS) verwendet, um die neuronale Integrität und die interkortikale Konnektivität von inhibitorischen Kontrollnetzwerken zu untersuchen. Durch die Anwendung von maschinellem Lernen kann eine direkte Verbindung zwischen neuronaler Aktivität und den genannten psychiatrischen Erkrankungen hergestellt werden.

Weitere Informationen: https://www.actionlab.de