Palliativmedizinische Versorgung in der Kagera Region

Situation vor Ort: 

Nur rund 10 % der Gesundheitseinrichtungen in Tansania bieten palliativmedizinische Versorgung an. Die Zahl der Krebspatientinnen und -patienten steigt kontinuierlich, wobei sich viele erst in fortgeschrittenen Stadien vorstellen, in denen eine effektive Symptomkontrolle die wichtigste Behandlungsmaßnahme ist. Auch bei unzureichend behandelten nicht-übertragbaren Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes oder HIV/AIDS ist eine angemessene Symptomkontrolle entscheidend, jedoch landesweit nicht flächendeckend verfügbar. 

Stärkung mentaler Gesundheit mit der ucare.me online Plattform

Situation vor Ort: 

Vor der russischen Invasion 2022 hatte die Ukraine bereits eine hohe psychische Krankheitslast. Psychische Störungen waren die zweithäufigste Ursache für Behinderungen und betrafen 30 % der Bevölkerung. Der Krieg hat die Situation weiter verschärft: Schätzungen zufolge benötigen 15 Millionen Menschen psychologische Hilfe, während das bestehende Gesundheitssystem überlastet ist.
 

Medizinische Versorgung von Binnenflüchtlingen im Oblast Winnyzja, Ukraine

Situation vor Ort: 

Der Krieg in der Ukraine dauert bereits das dritte Jahr an und führt zu einer massiven Migration der Bevölkerung aus den frontnahen Gebieten in relativ sichere Regionen im Zentrum und Westen des Landes. Der Zustrom der Vertriebenen führt zu einer Überlastung der öffentlichen Dienste, darunter auch des Gesundheitswesens, das derzeit überlastet ist und nicht alle Bedürfnisse abdecken kann.
 

Verbesserung der Überlebenschancen für Kinder mit Krebs in Malawi

Situation vor Ort: 

In Ländern mit hohem Einkommen wie z.B. Deutschland überleben über 80 % der Kinder, die an Krebs erkranken. In Malawi, einem der ressourcenärmsten Länder der Welt, liegen die Überlebensraten bei unter 25 %. Dies u.a. aufgrund von Faktoren wie: ein begrenztes Wissen beim medizinischen Personal hinsichtlich der Diagnostik und Behandlung von Krebs; mit unzureichenden Mitteln ausgestattete Dienste im Bereich der Kinderonkologie; sowie Familien, die nicht in der Lage sind, sich die Behandlungskosten leisten zu können.
 

Erkennung von Leprafällen und Bewertung von Stigma und psychischer Gesundheit in potenziellen Hotspot-Gebieten in Äthiopien (LeAP-Ethiopia)

Situation vor Ort:

Die durch Mycobacterium leprae verursachte Lepra trug 2019 weltweit zu 28.800 DALYs bei. Äthiopien liegt bei den Neuerkrankungen weltweit auf Platz 6 und in Afrika auf Platz 2 und hat die dritthöchste Zahl an Fällen bei Kindern weltweit. Trotz der psychosozialen Auswirkungen und der wirtschaftlichen Folgen wird die Lepra in der Gesundheitspolitik und der Forschung nach wie vor vernachlässigt, was die Bemühungen zur Erreichung des globalen Eliminierungsziels bis 2030 behindert.
 

Ziele:

Screening und Frühuntersuchungen für Kinder mit Taubblindheit

Situation vor Ort:  

In Kenia werden Neugeborene nur sehr selten auf Seh- oder Hörbehinderung untersucht. Ohne frühe Diagnose Kinder mit Taubblindheit und anderen komplexen Behinderungen das Risiko einer Entwicklungsverzögerung. Bekommen sie die notwendige Unterstützung erst spät, bedeutet dies oft, dass sie bereits einige Jahre mit großen Herausforderungen und Ausgrenzung hinter sich haben.
 

Ziele: 

Unterstützung von vier Partnerkrankenhäusern in den Bezirken Kwale und Garissa, damit sie in der Lage sind:

Das BEBUC Exzellenz-Stipendien-Programm: Auf dem Weg zu 50 BEBUC-Professoren im Kongo

Situation vor Ort:

Die Demokratische Republik Kongo (DRC) gehört trotz ihres Reichtums an natürlichen Ressourcen zu den fünf ärmsten Ländern gemessen am Pro-Kopf-BIP weltweit. Ein Hauptgrund für die Armut – und die damit einhergehende mangelhafte medizinische Versorgung – ist der eklatante Mangel an qualitativ hochwertiger Bildung, insbesondere in den Lebenswissenschaften und verwandten Fächern an guten Universitäten.


Ziele: