Verbesserung der medizinischen Diagnostik in der Ukraine

Situation vor Ort: 

Durch die anhaltende militärische Offensive der russischen Armee in der Ukraine und die räumliche Ausweitung wächst die Anzahl der vom Krieg betroffenen Bevölkerung exponentiell. Das Gesundheitssystem ist schwer betroffen und in den Konfliktzonen sind die Kapazitäten überlastet. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung ist zudem durch die akute Gefahrenlage und daher eingeschränkte Mobilität kritisch.

Wiederaufbau medizinischer Infrastruktur: Feldsher Hebammenstation

Situation vor Ort: 

Durch den russischen Angriffskrieg wurde die Hebammenstation vollständig zerstört. Die Station war Anlaufstelle für Schwangere und Kleinkinder aus Kolychivka und den angrenzenden Orten für medizinische Grundversorgung. Drei medizinische Fachkräfte haben in der Hebammenstation gearbeitet. Sie wurden durch regelmäßige Besuche von (Fach-)Ärzt*innen unterstützt. 
 

Ziele:

Wiederaufbau der zerstörten Feldsher Hebammenstation (Feldsher Midwifery Station) in Kolychivka

Unterstützung des national Plans in Kenia für chirurgische Eingriffe, Geburtshilfe, Trauma und Anästhesie

Situation vor Ort: 

In Kenia benötigen mindestens 7.000 Patienten und Patientinnen mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten immer noch eine primäre Operation an der Spalte. Aufgrund sozialer und wirtschaftlicher Barrieren, mit denen man bei dem Versuch konfrontiert wird, eine Versorgung zu erhalten, haben noch viele mehr die erforderliche Sekundäroperation oder eine umfassende Betreuung, z. B. in den Bereichen Ernährung, Sprache und Zahnmedizin, nicht erhalten. 

Neues Programm „Nicht-übertragbare Krankheiten“

Bad Homburg v.d. Höhe, 26. April 2023 – Zur Verbesserung der Gesundheit von Menschen, die von NCDs (non-communicable diseases, nicht-übertragbare Krankheiten) in ressourcenarmen Ländern betroffen sind, hat die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) im Jahr 2022 eine Sonderausschreibung für ein neues Programm auf den Weg gebracht. Je ein Projekt in Sambia und Tansania konnten sich erfolgreich in der Bewerbungsrunde durchsetzen und werden mit insgesamt 2,4 Millionen Euro gefördert.

UKSH hilft Ukraine, zielgerichtete und bedarfsorientierte medizinische Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Situation vor Ort:

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat zu Beginn der völkerrechtswidrigen Invasion in der Ukraine das für Kliniken deutschlandweit einmalige Sonderhilfsprojekt "UKSH hilft Ukraine" am 1.3.22 ins Leben gerufen. Eine Taskforce des UKSH koordiniert die Spenden und die eigenen UKSH-Hilfstransporte und sorgt dafür, dass alle Spenden zielgerichtet dort ankommen, wo sie benötigt werden.

Am 7. April ist Weltgesundheitstag

Bereits mehr als zehn Jahre engagiert sich die Arbeitsgemeinschaft Global Health der Universitätsmedizin Halle zur Stärkung der onkologischen Versorgung in Äthiopien. 2020 fiel dort unter deren Leitung der Startschuss für das „Else Kröner Center for Cancer Care“, gefördert durch die EKFS. Ziel ist es, die Kapazitäten in der Früherkennung und Behandlung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs zu fördern und an einer besseren Versorgung zu forschen. Anlässlich der Projekt-Halbzeit und des 75. Geburtstags der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7.

Medizinische Geräte, Ausrüstung und Medikamente für das Krankenhaus „Mukachevo Central District Hospital“ in Mukachevo, Transkarpaten, Ukraine

Situation vor Ort:

Die Ukraine ist arm mit sehr dürftiger Infrastruktur. Das Krankenhaus in Mukachevo ist zuständig für 400.000 Menschen. Durch den Krieg sind viele Binnenflüchtlinge in die Stadt und Umgebung gekommen. Alleine von April-Mai 2022 stieg die Zahl der stat. Patienten um 30-35%. Durch veraltete OP-Methoden und Gerätschaften müssen die Patienten wesentlich länger stationär betreut werden als das bei uns der Fall wäre.


Ziele:

Das Hauptziel ist einen weiteren OP-Saal einzurichten, um die Effizienz und Kapazität des Krankenhauses zu erhöhen.

Mobiles Röntgengerät für die Kinderintensivstation des Amosov National Institute of Cardio-Vascular Surgery in Kiew

Situation vor Ort:

Das Amosov National Institute of Cardio-Vascular Surgery in Kiew ist eine der wichtigsten Gesundheitseinrichtungen der Ukraine. Patientinnen und Patienten aus dem ganzen Land werden hierhin gebracht und von Spezialistinnen und Spezialisten versorgt. Auch schwerkranke Kinder aus dem ganzen Land werden hier behandelt.