EMS Rwanda Phase II – Stärkung der medizinischen Notfalldienste

Situation vor Ort:

Ruanda ist eines der kleinsten und das am dichtesten besiedelte Land in Afrika. Trotz aller Fortschritte der letzten Jahrzehnte weist die medizinische Versorgung vor allem im ländlichen Raum noch Lücken auf.
 

Ziele:

Ziel ist es, einen nachhaltigen Rettungsdienst in Ruanda aufzubauen. Konkret soll das Fortbildungsangebot im Bereich der Notfallmedizin/ des Rettungsdiensts erweitert werden und die Qualität des Rettungsdienstes des Ruandischen Roten Kreuzes sichergestellt werden.

Professionalisierung und Erweiterung eines niederschwelligen Basisgesundheitsdiensts für benachteiligte Gruppen in Nepalgunj

Situation vor Ort:

Im Süden Nepals ist es für Menschen, die den sog. niedrigen Kasten angehören, aufgrund von Diskriminierung und entstehender Kosten schwierig, eine professionelle Basisgesundheitsversorgung zu bekommen. Viele gängige Krankheiten wären bei einer rechtzeitigen Behandlung und hinreichender Information vermeidbar. Doch es fehlt neben gutem Personal und guter Ausstattung häufig der Zugang zu den Menschen.

Qualifizierter Ausbau der Gastroenterologie in ländlichen Gebieten im Süden Tansanias

Situation vor Ort:

Der Süden Tansanias ist traditionell innerhalb des Landes vernachlässigt worden und hängt in der Entwicklung den nördlichen Landesteilen weit hinterher. Die Infrastruktur ist stark verbesserungsbedürftig, das verfügbare Gesundheitsbudget sehr niedrig und die staatlichen Krankenhäuser können nur eine Basisversorgung anbieten. In diesem Setting spielen die beiden Benediktiner-Missionskrankenhäuser (jeweils Referenzkrankenhäuser für die gesamte Region) eine herausragende Rolle.

Ganzheitliche Leprahilfe in Nepal

Bad Homburg v.d. Höhe, 16. Oktober 2023 – Am morgigen Abend wird der Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit an Dorothy Das Pariyar und Tham Bahadur Gurung der NGO International Nepal Fellowship (INF Nepal) für das Projekt „70 Years of Leprosy Relief – toward zero leprosy“ verliehen. Der humanitäre Preis der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) zählt mit einer Dotierung in Höhe von 100.000 Euro zu den bedeutendsten Ehrungen im Bereich der medizinischen Entwicklungszusammenarbeit.

Förderung der babyfreundlichen Gesundheitszentren in Siem Reap und Preah Vihear Provinz

Situation vor Ort:

Von 2000 bis 2010 sah Kambodscha einen imposanten Anstieg von 11% auf 75% der Säuglinge, welche in den ersten sechs Monaten ausschließlich gestillt wurden. Im Jahre 2014 waren es nur noch 65% und 2021 nur noch 51%. Diese rasante Verschlechterung wird den aggressiven Marketingkampagnen für Muttermilch-Ersatz-Produkte, sowie der schwachen Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben zugeschrieben.