ELIKIA. Ein nachhaltiges Screening zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs
Situation vor Ort:
Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. In der DR Kongo, einem der ärmsten Länder (HDI 179 von 191), ist es die häufigste Ursache für Krebstodesfälle. Mangelndes Bewusstsein über die Krankheit und ihre Prävention, nicht finanzierbare Vorsorgeuntersuchungen für viele Frauen und fehlendes ausgebildetes Personal verschärfen das Problem.
Verringerung der Müttersterblichkeit in Süd-Madagaskar
Situation vor Ort:
Madagaskar ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Über 80 % der Bevölkerung leben unterhalb der internationalen Armutsgrenze. Der Großteil der Bevölkerung wohnt in ländlichen Gebieten, wo die Lebensbedingungen am schlechtesten sind und das Gesundheitssystem, vor allem im ländlichen Süden, extrem schwach ist. Infolgedessen ist die Müttersterblichkeitsrate außerordentlich hoch.
Ziele:
Eindämmung von Gebärmutterhalskrebs durch die Einführung der HPV-Impfung in Madagaskar: Erkenntnisse für Implementierungsstrategien – CHIMPS
Situation vor Ort:
Eine der größten Herausforderungen ist die Gesundheitsinfrastruktur in Madagaskar: rund 40% leben mehr als eine Stunde entfernt von einem Gesundheitszentrum. Daten zu HPV sind spärlich, erste Studien zeigen hohe Prävalenzen. Die Durchimpfungsrate in Madagaskar stellt für viele Krankheiten eine große Herausforderung dar, wie Masernausbrüche oder die niedrige COVID-19-impfungsrate zeigen.
Ziele:
Bewertung der Durchführbarkeit eines landesweiten HPV-Impfprogramms
Projekt CARE2* in Ruhango und Kamonyi in Ruanda
(*CARE: Comprehensive solutions for increased Access to mental health care Rooted in communities and Enhancing public services)
Situation vor Ort:
Forschung zur Vermeidung von Blindheit durch qualitativ hochwertigere Glaukomversorgung in Tansania
Situation vor Ort:
Die Glaukome sind eine Gruppe chronischer Sehnervenerkrankungen, die zur irreversiblen Erblindung führen können. In afrikanischen Bevölkerungen besteht eine Prävalenz von 4-9%, die Zahl der Patienten wird voraussichtlich von 10,3 Millionen im Jahr 2020 auf 19,1 Millionen im Jahr 2040 steigen, die höchste Inzidenz weltweit. In Tansania sind die Glaukome die zweithäufigste Erblindungsursache.
Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern in den Epizentren von The Hunger Project Ghana
Situation vor Ort:
Die Überlebenschancen für Mütter und Kinder sind in Subsahara-Afrika, besonders in Ghana, deutlich niedriger als in anderen Regionen der Welt. In Ghana leben etwa 30 Millionen Menschen, die Lebenserwartung liegt bei 61 Jahren. Zwischen ländlichen und städtischen Gebieten bestehen große Unterschiede in Bezug auf Zugang zu Gesundheitsdiensten. Trotz Investitionen in die Gesundheitsvorsorge von Müttern und Kindern bleiben große Herausforderungen:
Gemeinschaften befähigen, das Blatt im Kampf gegen TB in Uganda zu wenden
Situation vor Ort:
In der Subregion West-Nil in Uganda herrschen große Armut und Ernährungsunsicherheit. Die Bevölkerung steht vor diversen Herausforderungen, z.B. schlechte Infrastruktur, unzureichende Gesundheitskompetenz und begrenzter Zugang zu Bildung, Gesundheitseinrichtungen und WASH. Unzureichende Gesundheitsdienste, mangelhafte Überweisungssysteme sowie Stigmatisierung und Diskriminierung gehören zu den Hauptproblemen, um TB bis 2030 zu beenden.
Ziele: