Stärkung Gesundheitssystem & Ausbildung
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Malawi
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Gründung des Else Kröner Centers (EKC) Global Child Health in Malawi

Organisation: Universität Witten/ Herdecke (UW/H)
Partnerorganisation vor Ort: Paediatrics and Child Health Association of Malawi (PACHA)
Teilnehmende am Launch des EKC Global Child Health am 24.03.2026 in Blantyre, Malawi

Situation vor Ort:

Verschiedene Initiativen haben die Versorgung durch Leitlinien, Ausbildung und mehr Fachkräfte verbessert. Dennoch bestehen Defizite wie begrenzte Kapazitäten, fragmentierte Koordination und fehlende langfristige Strukturen. Das Malawi–Else Kröner Child Health Programme (2022–2026) zeigt Machbarkeit, ist jedoch nicht nachhaltig verankert. Daher wird ein voll funktionsfähiges Zentrum benötigt, das Koordination, Forschung und Umsetzung integriert.


Ziele:

Das Ziel besteht darin, die Kindergesundheit zu verbessern und die Morbidität sowie die Mortalität von der Geburt bis ins Jugendalter in Malawi und darüber hinaus zu senken. Dies erfolgt durch Stärkung der Versorgung, Ausbau der Ausbildungswege und Etablierung des EKC Global Child Health als nationaler und globaler Knotenpunkt. Das Zentrum stärkt Umsetzung, Monitoring, Forschung und Politikberatung. In Einklang mit nationalen und globalen Strategien entsteht ein nachhaltiges und übertragbares Modell für Gesundheitssysteme in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

Indikatoren:

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Maßnahmen:

Zentrale Aktivitäten sind der Aufbau des EKC Global Child Health, die Koordination von Projekten sowie die Umsetzung eines Fünfjahresplans. Bestehende Programme in Ausbildung, NCD-Versorgung und Ultraschall werden unterstützt, und neue Initiativen in Lehre und Forschung werden gestartet. Dazu gehören Konferenzen, Fortbildungen, Studiengänge und Forschung, etwa in der Neonatologie und bei chronischen Erkrankungen.

Nachhaltigkeit:

Langfristige Finanzierung, stabile Governance und Kapazitätsaufbau sichern Nachhaltigkeit. Die Anfangsfinanzierung erfolgt extern über 5 Jahre, danach erfolgt die Kofinanzierung. Die Integration in nationale Strukturen gewährleistet Verankerung, während Kooperationen mit akademischen und staatlichen Partnern die Stabilität stärken. Forschung und Vernetzung sichern langfristige Wirkung.

Besonderheiten:

Das EKC Global Child Health für Globale Kindergesundheit ist in PACHA integriert und arbeitet semi-autonom. Es vereint Koordination, Forschung, Umsetzung und Politikberatung. Internationale Partnerschaften sichern Zusammenarbeit. Das Modell ist skalierbar und auf andere Länder übertragbar.

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