Gynäkologie
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Ghana
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Aufbau einer nachhaltigen laparoskopischen Ausbildung für gynäkologische Chirurgen im ländlichen Ghana

Organisation: Medical Support in Partnership e.V.
Partnerorganisation vor Ort: Holy Family Hosptial Techiman
Establishing Sustainable Laparoscopic Training for Gynecological Surgeons in Rural Ghana

Situation vor Ort:

Das von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung geförderte Projekt unterstützt den Aufbau einer nachhaltigen Ausbildung in minimalinvasiver gynäkologischer Chirurgie am Holy Family Hospital in Techiman, Ghana. Das Lehrkrankenhaus versorgt ein Einzugsgebiet von rund zwei Millionen Menschen und wird als nationales Pilotzentrum für die Ausbildung in der gynäkologischen Laparoskopie etabliert.


Ziele:

Ziel des Projekts ist es, die Qualität und Sicherheit gynäkologischer Operationen nachhaltig zu verbessern, postoperative Komplikationen zu reduzieren und langfristig lokale Ausbildungskapazitäten aufzubauen. Damit profitieren sowohl die direkt behandelten Patientinnen als auch zukünftige Generationen von Frauen in der Region von einem besseren Zugang zu moderner chirurgischer Versorgung.

Indikatoren:

Das Projekt fördert aktiv die Gleichstellung der Geschlechter. Eine der ghanaischen Gynäkologinnen, die an einer Fortbildung in fortgeschrittener Laparoskopie teilnimmt, ist weiblich und stärkt damit die weibliche Führungsrolle in der Chirurgie. Ein verbesserter Zugang zu minimalinvasiver gynäkologischer Versorgung kommt Frauen in ländlichen Gebieten unmittelbar zugute.

Maßnahmen:

Das Projekt kombiniert Dienstleistung, Ausbildung und Forschung, um ein reproduzierbares, evidenzbasiertes Modell für den Aufbau laparoskopischer Kapazitäten in ressourcenarmen Umgebungen zu entwickeln. Es berücksichtigt das Feedback vorheriger Gutachter durch die Integration eines wissenschaftlichen Rahmens, klarer Forschungsfragen und eines institutionenübergreifenden Netzwerks. 

Nachhaltigkeit:

Die lokale Weiterführung wird durch geschultes Personal und die Kostendeckung für Verbrauchsmaterialien sichergestellt. Die akademische Anbindung an Innsbruck und Kiel unterstützt die laufende Forschung und die Entwicklung zukünftiger Stipendienprogramme.

Besonderheiten:

Alle Forschungsaktivitäten entsprechen den ethischen Standards des ghanaischen Gesundheitswesens und Deutschlands. Die Einwilligung der Patienten wurde sichergestellt. Es sind keine experimentellen Eingriffe geplant.

 

 

 



 

Weitere Informationen: https://msipev.com/ghana/