T-Zell-Reaktivität und α-Synuklein im frühen und prodromalen Stadium der Parkinson-Erkrankung
Die Parkinson-Krankheit ist gekennzeichnet durch die Aggregation des Proteins α-Synuklein, vorwiegend in dopaminergen Nervenzellen. Entzündliche Prozesse tragen wahrscheinlich zur Entstehung und zum Fortschreiten der Krankheit bei. Die zugrunde liegenden zellulären und molekularen Mechanismen sind noch wenig erforscht. Anhand von menschlichen Blutproben untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Rolle einer spezifischen Untergruppe von Immunzellen, der T-Zellen, in verschiedenen Krankheitsstadien. Ziel ist es, 1) Signalwege zu identifizieren, die mit dem Krankheitsverlauf in Verbindung stehen und potenzielle therapeutische Angriffspunkte darstellen, und 2) Biomarker zu etablieren, die eine frühe Diagnose ermöglichen, prädiktives Potenzial haben und mit der Schwere der Erkrankung korrelieren.
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