Gehirn
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Stereotactic Cisternal Lavage Therapy in Patients with Aneurysmal Subarachnoid Hemorrhage with Urokinase and Nimodipine for the Prevention of Secondary Brain Injury. A Randomized Controlled Trial. (SPLASH)

Institution: Universitätklinikum Freiburg
Klinik für Neurochirurgie
Hauptantragsteller: Roland Roelz
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Schematische Darstellung der stereotaktischen Katheter-Ventrikulozisternostomie

Die Subarachnoidalblutung ist eine häufig sehr schwer verlaufende Form des Schlaganfalls, die relativ junge Menschen betrifft (Durchschnittsalter ca. 55 Jahre). Eine nahezu ausschließlich bei dieser Erkrankung bekannte Ursache von Gehirnschäden sind verzögerte Hirninfarkte. Diese entstehen durch Gefäßverkrampfungen, die ursächlich auf Abbauprodukte des Bluts zurückzuführen sind. Effektive Therapien gegen diese Gefäßverkrampfungen sind bislang nicht verfügbar. 

Die stereotaktische Katheter-Ventrikulozisternostomie ist eine neue Behandlungsmethode, die die Entfernung des subarachnoidalen Bluts ermöglicht. Erste Erfahrungen mit diesem Verfahren waren sehr vielversprechend. Durch die Einführung dieser Therapie konnten verzögerte Infarkte um mehr als 50 % reduziert werden und die Infarktlast wurde um zwei Drittel verringert.
Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Effektivität und Sicherheit der neuen Therapie in einer randomisierten Studie zu untersuchen. 

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