Personalisiertes intraoperatives Blutdruckmanagement basierend auf dem Patienten-individuellen 24h-Blutdruckprofil: Einflüsse auf die postoperative Organfunktion
Die intraoperative Hypotonie (Blutdruckabfall während der OP) und ihre Folgen betreffen bei jährlich fast 16 Millionen Operationen in Deutschland einen großen Anteil der Bevölkerung. Die potenziellen Komplikationen eines intraoperativ zu niedrig eingestellten Blutdrucks sind äußerst schwerwiegend, da sie lebenswichtige Organfunktionen betreffen – beispielsweise die Gehirnleistung. Durch ein individualisiertes perioperatives Therapiekonzept möchte die Arbeitsgruppe mit ihrer Forschungsarbeit das Konzept der personalisierten Blutdrucktherapie voranbringen. Die Expertise der Arbeitsgruppe soll in der aktuellen Forschungsarbeit angewendet werden, um neue Erkenntnisse zum optimalen intraoperativen Blutdruck zu gewinnen. Dadurch sollen Langzeitfolgen, die den Alltag der Patienten nach einer OP beeinträchtigen verringert werden.
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