Gehirn
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Pathogenese paraneoplastischer neurologischer Erkrankungen

Institutionen: Institut für Klinische Neuroimmunologie, Biomedizinische Centrum und Klinikum der LMU München; Neurologische Klinik und Institut für Translationale Neurologie Uni-Kl. Münster
Hauptantragsteller: Klaus Dornmair und Sven Meuth
Förderlinie:
Schlüsselprojekte
Pathogene Antikörper (blau) können die Signalübertragung von Neuronen beeinflussen. Wir messen veränderten Ströme um die Symptome der Patienten zu verstehen.

Paraneoplastische neurologische Erkrankungen entstehen vermutlich dadurch, dass sich eine Immunreaktion gegen Tumore später gegen Nervengewebe richtet. Die molekularen Grundlagen dieses Angriffs sind bislang unklar. Wir haben aus einem Patienten mit GABA-A-Rezeptor Enzephalitis einen Antikörper kloniert und exprimiert, der nicht nur den GABA-A-Rezeptor auf Nervenzellen erkennt, sondern auch ein bekanntes Tumorantigen. Hier studieren wir die Wechselwirkung des Antikörpers mit dem Rezeptor durch elektrophysiologische Messungen, um die die epileptischen Anfälle des Patienten zu erklären, untersuchen, ob in anderen Patienten Antikörper mit ähnlichen Eigenschaften zu finden sind, und erforschen die molekularen Strukturen, die der Antikörper auf dem Rezeptor und auf dem Tumorantigen erkennt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:

http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Institut-fuer-Klinische-Neuroimmunologie/en/forschung/ag_dornmair/index.html

https://www.ukm.de/index.php?id=translationale_neurologie