Optimierte Bisacylphosphanoxide und maßgeschneiderte Kristallfasern zur milden photolatenten Krebstherapie

Förderbeginn
Institution: Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen
Hauptantragsteller: Dr. Leonhard Möckl
EKFS-Förderlinie: Erstantrag



Image: Wirkungsweise von BAPOs

Krebs ist einer der Haupttodesursachen weltweit. Trotz Therapiefortschritten sind neue Ansätze dringend nötig. Ein solcher Ansatz ist Gegenstand dieses Projekts: In ihm werden kleine Moleküle untersucht, die für Zellen völlig ungiftig sind. Werden sie aber durch Licht aktiviert, zerfallen sie in kleinere Bestandteile, welche hochgiftig sind und Zellen rasch abtöten. Dafür sind aber spezielle Lichtleiter erforderlich, die das Aktivierungslicht präzise an den gewünschten Ort bringen – hier die Krebszellen. Solche Lichtleiter werden in diesem Projekt ebenfalls untersucht. Da die Moleküle vor ihrer Aktivierung ungiftig sind und nicht durch z.B. Tageslicht aktiviert werden können, verträgt sie ein Patient bestens. Die giftige Wirkung bleibt auf den Krebs beschränkt. Die kleinen, aktivierbaren Moleküle und die Lichtleiter stellen zusammen also eine vielversprechende neue Strategie der Krebstherapie dar.