Grundlagen
|

Etablierung eines Thrombolyseverfahrens zur Rettung von thrombosierten fasziokutanen und myokutanen Lappenplastiken

Institution: Plastisch- und Handchirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen
Antragsteller: PD Dr. Wibke Müller-Seubert
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Etablierung eines Thrombolyseverfahrens zur Rettung von thrombosierten fasziokutanen und myokutanen Lappenplastiken

Die Rekonstruktion komplexer Defekte mittels freier mikrochirurgischer Lappenplastiken stellt einen integralen Bestandteil moderner plastisch-rekonstruktiver Chirurgie dar. Trotz Erfolgsraten von über 95% sind Lappenverluste mit erheblichen ästhetischen und funktionellen Einschränkungen für die Betroffenen verbunden und erfordern häufig mehrere Reoperationen. Vor diesem Hintergrund ist die Optimierung der Sicherheit freier Lappenplastiken von immenser klinischer Bedeutung. Das vorliegende tierexperimentelle Projekt untersucht die Wirksamkeit einer intraarteriellen bzw. intravenösen Thrombolyse bei arteriellen und venösen Thrombosen freier Lappenplastiken – sowohl fasziokutaner als auch muskulärer Typen. Basierend auf den Ergebnissen soll ein evidenzbasierter Behandlungsalgorithmus zur Anwendung thrombolytischer Substanzen in der klinischen Praxis entwickelt werden.