Manipulation des metabolischen Wechsels von Fibroblasten als potenzielle therapeutische Strategie zur Umkehrung der kardialen Fibrose
Pathologische Herzfibrose ist eine häufige Begleiterscheinung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Derzeit gibt es keine Therapien, die die Fibrose direkt rückgängig machen können. Das Team der Forscherinnen hat gezeigt, dass der Transkriptionsfaktor Sox9 eine entscheidende Rolle bei der Narbenbildung nach einem Herzinfarkt spielt. Die genauen Mechanismen, durch die er die kardiale Fibrose reguliert, sind jedoch noch unklar. Herzfibroblasten produzieren nach Verletzungen extrazelluläre Matrix (ECM). Eine übermäßige Ablagerung von ECM führt zu pathologischer Fibrose. Daher könnte die Kontrolle der Anzahl und/oder Funktion der Fibroblasten eine therapeutische Strategie zur Wiederherstellung der Herzfunktion darstellen. In diesem Projekt soll die Rolle von Sox9 bei der ECM-Produktion aufgeklärt werden. Darüber hinaus wollen die Forscherinnen einen möglichen therapeutischen Zeitrahmen ermitteln, in dem die Fibrose reversibel bleibt.
Weitere Informationen: https://www.umm.uni-heidelberg.de/ecas/kardiovaskulaere-physiologie/research/ag-legchenko/