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Therapeutische Zielstrukturen beim bilateralen primären Aldosteronismus: Von molekularen Mechanismen zu präzisionsmedizinischen Therapien für die häufigste Ursache der sekundären Hypertonie

Institution: Klinikum Innenstadt, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München, Deutschland
Antragstellerin: Tracy Ann Williams
Förderlinie:
Schlüsselprojekte
Vorgeschlagenes Modell für die progressive Entwicklung des primären Aldosteronismus von kontinuierlicher Aldosteronproduktion über bilaterale Mikronoduli zu einem dominanten unilateralen aldosteronproduzierenden Adenom.

Hoher Blutdruck wird oft durch überschüssiges Aldosteron verursacht, ein Hormon der Nebennieren, das den Salz- und Wasserhaushalt reguliert. Dieser Zustand, primärer Aldosteronismus (PA) genannt, kann eine oder beide Drüsen betreffen. Die einseitige Form wird durch Entfernung der überaktiven Drüse geheilt, während die bilaterale Form lebenslange Medikamente mit Nebenwirkungen erfordert. Neue Forschungen zeigen, dass kleine Cluster genetisch veränderter Zellen die bilaterale Form antreiben. Diese Arbeit wird: 1) die Sicherheit und Wirksamkeit von Operationen bei bilateralem PA bewerten; 2) Diagnosetools zur Früherkennung verfeinern; 3) Therapien entwickeln, um die Ursache der Überproduktion anzugehen. Ziel ist es, Medikamente durch personalisierte, kurative Ansätze zu ersetzen, die Lebensqualität zu verbessern und die Belastung zu verringern.