Longitudinale Untersuchung von zerebralem Gewebsschaden außerhalb der makroskopischen Läsionen und resultierenden kognitiven Defiziten bei schubförmiger Multipler Sklerose

Förderbeginn
Institution: Klinik für Neurologie / Brain Imaging Center, Goethe Universität Frankfurt
Hauptantragsteller: Priv.-Doz. Dr. med. René-Maxime Gracien
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
Image: Datenakquisition im Brain Imaging Center

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine häufige chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Bislang kommen in klinischen Therapiestudien bei der MS konventionelle MRT-Verfahren zur Anwendung, welche primär die Läsionslast, die „Spitze des Eisberges“ des Gewebeschadens bei MS, erfassen. Der mikrostrukturelle Gewebeschaden außerhalb der Läsionen wird als Verlaufsparameter bislang nicht einbezogen. Ziel des beantragten Vorhabens ist es zu zeigen, dass moderne quantitative MRT-Verfahren geeignet sind, den zeitlichen Verlauf des mikrostrukturellen Gewebeumbaus bei Patienten mit MS zu erfassen und dieser in Beziehung zu Änderungen klinischer/ neuropsychologischer Parameter steht. Wir möchten damit relevante strukturelle MR-Biomarker für zukünftige klinische Studien etablieren.

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