Ischämische Prä- und Postkonditionierung bei Hochrisiko-Infarktpatienten (RIP-HIGH)

Förderbeginn
Institution: Herzzentrum Leipzig, Universitätsklinik für Kardiologie
Hauptantragsteller: Dr. med. Hans-Josef Feistritzer
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
Image: Dr. Feistritzer

Ischämische Konditionierung bezeichnet die Generierung körpereigener protektiver Effekte durch Hypoxie. Dies kann beispielsweise durch Aufblasen einer Blutdruckmanschette am Oberarm erfolgen. Obwohl die Herzmuskelschädigung hierdurch reduziert werden kann, ist die Datenlage zur Verbesserung der klinischen Prognose limitiert.
In der aktuellen randomisierten Studie soll der prognostische Nutzen der ischämischen Konditionierung bei Hochrisiko-Infarktpatienten untersucht werden. In dieser Gruppe ist ein größerer protektiver Effekt, im Vergleich zu Patientinnen und Patienten mit niedrigerem Risiko zu erwarten. Diese einfache Methode könnte eine Prognoseverbesserung in einer Patientengruppe mit hoher Sterblichkeit und großem Leidensdruck bewirken.

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