Entwicklung von Biomarkern zur Pathophysiologie neuroimmunologischer und ischämischer Erkrankungen des zentralen Nervensystems als Grundlage neuer Therapie-Strategien
Die Bluthirnschranke ist eine Barriere zwischen dem Blut und dem zentralen Nervensystem. Bei zahlreichen neurologischen Erkrankungen wird die Bluthirnschranke geschädigt, dazu zählen entzündliche Erkrankungen wie z. B. die Multiple Sklerose, aber auch Schlaganfälle. Ziel dieses Projektes ist die Entdeckung von einfach zu messenden Markern, die eine Schädigung, aber auch eine ausreichende Funktion der Bluthirnschranke anzeigen können, um daraus den Therapie-Erfolg von bereits zugelassenen Substanzen zu beurteilen, als auch neue Therapie-Paradigmen zu entwickeln. Zudem folgt aus einer unzureichenden Barrierefunktion der Bluthirnschranke ein Untergang von Nervenzellen. Dieser Untergang soll durch eine medikamentöse Modulation der Erregbarkeit von Nervenzellen in Tiermodellen der Multiplen Sklerose und dem Schlaganfall positiv beeinflusst werden.
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