Verbesserung der Gesundheitsversorgung für Schwangere, junge Mütter und Neugeborene im östlichen Arunachal Pradesh, Nordostindien

Der indische Bundesstaat Arunachal Pradesh wird von staatlichen Entwicklungsprogrammen stark vernachlässigt. Infrastruktur und Programme für Bildung und Gesundheit sind daher unzureichend ausgebaut. Die großen staatlichen Kliniken befinden sich mindestens eine Tagesreise vom Distrikt Changlang entfernt, wo das Projekt umgesetzt werden soll. Durch das Projekt soll die gesundheitliche Situation von Schwangeren, jungen Müttern und Neugeborenen in entlegenen Dörfern im Südosten von Arunachal Pradesh nachweislich verbessert werden.

Preisverleihung: Else Kröner Fresenius Preis für Medizinische Entwicklungszusammenarbeit

In diesem Jahr steht die Notfall- und Intensivmedizin im Fokus der Preisverleihung.

Prämiert wird ein Projekt, das sich durch ein herausragendes und nachhaltiges Engagement für notleidende und kranke Menschen auszeichnet. Der Förderpreis ist mit 100.000 Euro dotiert – Geld, das unmittelbar dem Projekt zu Gute kommt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Stipendienprogramm BEBUC: Eine neue Perspektive für das kongolesische Ausbildungssystem

Um in der Demokratischen Republik Kongo den Kreislauf von Armut, schlechtem Zugang zu Bildung und Überalterung des Hochschulpersonals zu durchbrechen, fördert der Verein hochbegabte junge Kongolesinnen und Kongolesen und begleitet sie mit individuellem Mentoring auf ihrem Weg zur angestrebten Professur im Kongo. Die jungen Wissenschaftler sollen die durch Diktatur und Bürgerkrieg geschädigten Hochschulen erneuern und dadurch die Lebensbedingungen in ihrer Heimat verbessern helfen. Derzeit werden fast 200 Studierende gefördert, vorrangig aus den Life-Sciences.
 

Pediatric Endocrinology Education Program for Haiti (PEEP-H) Ausblildungsprogramm für Kinderendokrinologie in Haiti

Das Ausblildungsprogramm für Kinderendokrinologie in Haiti (Pediatric Endocrinology Education Program for Haiti, PEEP-H) ist ein Trainingsprogramm, das den Kapazitätsaufbau für die Gesundheitsversorgung in der Kinderendokrinologie in Haiti initiiert und langfristig fördert. Das Programm wird von der Nordamerikanischen und Europäischen Gesellschaft für Kinderendokrinologie unterstützt, und von der haitianischen Nichtregierungsorganisation Zanmi Lasante lokal geleitet.

Sichere Geburtshilfe für junge Mütter und Säuglinge in Nepal

Die 8 Geburtshilfezentren stellen eine dauerhafte, wohnortnahe, medizinische Versorgung für Schwangere, Mütter junger Kinder, Neugeborene und Kinder sicher. Das Projekt unterstützt hierzu die Ausstattung und Renovierung bestehender Gesundheitsstationen, sodass diese die medizinischen und rechtlichen Anforderungen erfüllen, um als anerkannte Geburtshilfezentren fungieren zu können. Ferner werden die direkten Kosten der ersten zwei Betriebsjahre übernommen. Im dritten Jahr wird die Förderung zurückgefahren und von den staatlichen Stellen nach und nach übernommen.

Dauerhafte Implementierung eines Neugeborenen-Screenings zur Detektion der angeborenen Hypothyreose in der Demokratischen Volksrepublik Laos

Aufbauend auf dem Pilotprojekt der Jahre 2008-2010 soll im beantragten Projekt ein Neugeborenen-Screening auf kongenitale Hypothyreose dauerhaft in der Hauptstadt Vientiane etabliert werden. Hierzu wird das Personal aller Entbindungskliniken der Stadt in das Screeningsystem einbezogen und entsprechend ausgebildet und angeleitet. Die Laborbestimmung findet zentral im Labor der größten Entbindungsklinik des Landes, des Mother & Newborn Hospital, statt.

Ausbildungsprogramm für Pädiatrie-Fachärzte zur Verbesserung der medizinischen Versorgung von Kindern und Müttern in Haiti

In Haiti sterben noch heute zahlreiche Kinder an eigentlich heilbaren Krankheiten. Begründet ist dies u. a. mit dem akuten Mangel an Kinderärzten und dem defizitären Gesundheitssystem im Land. Staatliche Krankenhäuser sind schlecht ausgestattet mit medizinischen Geräten und Bedarfsgütern sowie personell unterbesetzt. In der Folge ist die Versorgungssituation vieler Neu-geborener, Kinder und Mütter unzureichend. Der prekäre Status des Gesundheitswesens bedingt auch das Abwandern vieler haitianischer MedizinerInnen, die aus Mangel an beruflichen Perspektiven das Land verlassen.

Curriculum Middle East – III Weiterbildung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie für irakische und palästinensische Psychiater, Kinderärzte und Psychologen

Spezifische Angebote der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen sind im Irak wie in Palästina nicht verfügbar. Wir bilden deshalb 42 Postgraduierte aus 14 Einrichtungen der Gesundheitsversorgung beider Länder berufsbegleitend in 7 Weiterbildungsblöcken nach internationalen Facharztstandards aus und fördern die Etablierung professioneller Netzwerke. Zugleich setzen wir 5 Alumni aus Vorprojekten als Co-Trainer ein, die wir auch didaktisch qualifizieren.