Einrichtung eines Simulationszentrum zur Qualifizierung der medizinischen Aus- und Fortbildung in Panzi / Süd-Kivu.

An der UEA lernen die angehenden ÄrztInnen, PflegerInnen und Hebammen bisher ihre ersten praktischen Interventionen ausschließlich direkt an den Kranken. Es fehlen weitgehend anderweitige praktische Übungen für das Erlernen medizinischer Techniken und Diagnosen. Dies gefährdet einerseits die PatientInnen und setzt anderseits der Ausbildung enge Grenzen. So kann die klinische Einarbeitung der Studierenden gar nicht oder nur sehr schlecht sichergestellt werden.

Aufbau und Implementierung einer standardisierten onkologischen Versorgung von Frauen mit gynäkologischen Tumoren.

Das Projekt ‘Förderung der Frauengesundheit in Eritrea‘ besteht seit 2012. Während der  2-3 im Jahr durchgeführten Aufenthalte werden bis zu 30 Patientinnen (überwiegend Karzinompatientinnen) operiert, oftmals mit kurativem Ansatz. Leider gibt es bis heute keine funktionierende onkologische Betreuung (keine Chemotherapie und keine Strahlentherapie), sodass die Heilungswahrscheinlichkeit für diese Patientinnen, am heutigen Medizinstandard gemessen, sehr niedrig ist. 

Der urogenitale Deszensus – ein weltweites Gesundheitsproblem

Weltweit leiden zahlreiche Frauen im Laufe ihres Lebens an einer unzureichenden Stabilität des Beckenbodens und dessen Folgen. Unter urogenitaler Deszensus wird die Senkung der Vagina, des Uterus und des Darmes sowie der vorderen und hinteren Vaginalwand verstanden. Während es für die Folgeerscheinungen der Beckenbodendefekte in Ländern mit hoch entwickelten Gesundheitssystemen bereits effektive Behandlungsmethoden gibt, sind Frauen in Entwicklungsländern mit diesem gynäkologischen Problem auf sich allein gestellt.  

Verbesserung der Gesundheits- & Nahrungsversorgung im Amudat Distrikt im südlichen Karamoja, Uganda

Das Projekt ist eine Antwort auf das dringende Bedürfnis nach professioneller medizinischer Grundversorgung im Amudat Distrikt. Dieses liegt im südlichen Karamoja in Uganda. 2018 begann Hoffnungszeichen damit ein Gesundheitszentrum (Health Centre III) mit eigenen Mitteln im Dorf Kosike zu bauen. Das Projektziel ist die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung sowie des Ernährungszustandes der Betroffenen.

Behandlung von Malaria und Mangelernährung sowie verbesserte Geburtshilfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo

Ziel des Projektes ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in zwei Gesundheitszonen zu leisten. Konkret soll der Zugang zur Prävention und Behandlung von Mangelernährung und Malaria für ca. 3.300 Kinder unter 5 Jahren und 4.550 schwangere/stillende Frauen verbessert werden. Im Fokus steht zudem eine verbesserte Versorgung während der Schwangerschaft und Geburt durch eine kostenlose bzw. kostenreduzierte Behandlung.

Weiterentwicklung der Kinderaugenheilkunde in Kinshasa

Der angeborene graue Star ist die Hauptursache der Kinderblindheit weltweit. In der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa, ist mit ca. 4000 blinden Kindern, nur auf Grund dieser Erkrankung zu rechnen. In der Zusammenarbeit zwischen der Universitätsaugenklinik Rostock und dem St. Joseph’s Krankenhaus Kinshasa wurden in den letzten Jahren 300 Kinder erfolgreich operiert. Für die Ausweitung des Programms sind dringend strukturelle Veränderungen und die Co-Finanzierung der Operationskosten notwendig. Im Einzelnen sind folgende Schritte geplant: