Neue Autotaxin-Inhibitoren zur Kontrolle des zentralen Checkpoints des Gehirns

Projektpartner:

Prof. Dr. med. Johannes Vogt, Direktor des Instituts für Neuroanatomie der Universität Köln, Prof. Dr. med. Timo Uphaus, EKFS-Tanslations-Professur an der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz, Prof. Dr. med. Dr. phil. Dipl.-Psych. Udo Dannlowski, Direktor des Instituts für Translationale Psychiatrie, Universitätsklinikum Münster
 

Else Kröner Clinician Scientist Professuren 2022: Förderung von Professuren in der Nephrologie, Neurologie und Neuroradiologie

Bad Homburg v.d. Höhe, 16. Februar 2023 – Im vergangenen Jahr hat die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) drei Else Kröner Clinician Scientist Professuren vergeben. Im Rahmen dieser 2019 zum ersten Mal ausgeschriebenen Förderlinie wurden 2022 zum vierten Mal erfolgreiche und fortgeschrittene Clinician Scientists aufgerufen, sich um eine von der EKFS geförderte, für maximal zehn Jahre angelegte Else Kröner Clinician Scientist Professur zu bewerben. Die Professur ist jeweils mit insgesamt bis zu einer Million Euro dotiert.

Untersuchung von Resistenzmechanismen NRG1-getriebener Tumoren gegenüber Afatinib und Entwicklung therapeutischer Ansätze zur Resistenz-Überwindung

In einigen bösartigen Tumoren treibt eine Gen-Verschmelzung unter Beteiligung von NRG1 Tumorwachstum. NRG1 aktiviert Signalwege, die mit dem Medikament Afatinib gehemmt werden. Therapieansprechen wird jedoch durch Resistenzentwicklung begrenzt. Ziel des Projekts ist es, Afatinib-Resistenzmechanismen und therapeutischen Angriffspunkte in resistenten Zellen zu entschlüsseln. Dazu werden Gene in NRG1-getriebenen Tumorzellen aus- oder angeschaltet und deren Einfluss auf Afatinib-Empfindlichkeit beurteilt.

Else Kröner Wiedereinstiegsförderung für forschende Ärztinnen und Ärzte

Ziel der Ausschreibung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist es, in Klinik und Forschung besonders qualifizierten Ärztinnen und Ärzten im Anschluss an eine längere Familien- oder Betreuungsphase mit flexibel und individuell einsetzbaren Fördermitteln den effektiven Wiedereinstieg und die Fortsetzung ihrer erfolgversprechenden Karriere zu ermöglichen.

Bewerben können sich promovierte oder habilitierte Ärztinnen und Ärzte an Universitätsklinika in Deutschland,