Entstehung und Detektion von Impulsivität: Erkenntnisse aus transdiagnostischer tiefer Hirnstimulation und multimodaler Bildgebung

Die Risiken unserer Entscheidungen abzuwägen ist essenziell für menschliches Verhalten. Wenn diese Mechanismen versagen, entsteht impulsives Verhalten. Impulsivität ist ein wesentliches Kennzeichen zahlreicher neuropsychiatrischer Erkrankungen. In diesem Projekt nutzen wir den Einsatz der tiefen Hirnstimulation bei verschiedenen Erkrankungen und kombinieren sie mit neuen Techniken der Hirnbildgebung. Hierdurch möchten wir neuronale Netzwerke und Hirnaktivitäten identifizieren, die, wenn sie elektrisch stimuliert werden, Risikoabwägung verändern.

Charakterisierung von mit Mutationen im NEK1-Gen assoziierter amyotropher Lateralsklerose

Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist die häufigste Motoneuronerkrankung. Genveränderungen im NEK1-Gen gehören zu den häufigsten genetischen Ursachen von ALS (NEK1-ALS). Das klinische Bild und die molekularen Mechanismen von NEK1-ALS sind weitgehend unerforscht. In diesem Projekt werden daher Patientinnen und Patienten mit NEK1-ALS klinisch, bildgebend und mittels Biomarkern umfassend charakterisiert.

Transkriptionsfaktor RelA als therapeutischer Ansatzpunkt bei der Nieren- und Herzfibrose

Zelluläre Seneszenz bezeichnet ein komplexes zelluläres Programm, welches durch verschiedene Stressfaktoren aktiviert werden kann. Es wird angenommen, dass die Akkumulation von seneszenten Zellen Grundlage ist für das Fortschreiten der Organvernarbung. Die molekularen Mechanismen der zellulären Seneszenz in der Nieren- und Herzvernarbung sind unzureichend verstanden. In diesem Projekt wird die Rolle vom Transkriptionsfaktor RelA als möglicher Initiator der Seneszenz in der Nieren- und Herzvernarbung untersucht.

The Genomic and Clinical Basis of cardiac Arrest without structural heart disease in Germany: The GenCBAG Investigators

Diagnostik- und Therapiekonzepte von Patienten ohne eine strukturelle Herzerkrankung, welche einen plötzlichen Herztod überleben oder ein Risiko hierfür haben, sind bisher in Deutschland nicht ausreichend untersucht. Bei diesen Risikopatienten untersuchen wir die Art des überlebten plötzlichen Herztodes, die demographischen Eigenschaften, Risikofaktoren, Diagnostikparadigmen und die Therapiemöglichkeiten.

Entwicklung und klinische Translation neuer Imaging Biomarker zur neuroonkologischen Diagnostik

Die Arbeitsgruppe von PD Dr. Daniel Paech beschäftigt sich mit der Entwicklung und klinischen Translation neuer Imaging Biomarker zur neuroonkologischen Diagnostik. Das Ziel der Forschungsvorhaben ist eine verbesserte und frühzeitigere Charakterisierung von Tumorgeweben im menschlichen Gehirn durch den Einsatz neuer Magnetresonanztomographie (MRT)-Techniken in Kombination mit Analysemethoden der künstlichen Intelligenz.

Molekulare und klinische Charakterisierung von Langzeit-Folgen in Krebsüberlebenden

Dank enormer medizinischer Fortschritte überleben immer mehr Menschen eine Krebserkrankung. Leider verursachen die Krebstherapien oft Spätschäden, die uns an einen vorzeitig gealterten Menschen denken lassen. Allerdings wissen wir kaum, was sich bei den vermuteten Alterungsvorgängen auf Zellebene abspielt. Dies ist jedoch Voraussetzung für die Entwicklung von Therapien gegen Spätschäden. Das vorliegende Projekt untersucht Blutproben von jungen und mittelalten Krebsüberlebenden sowie Krebspatientinnen und -patienten vor und nach Krebstherapie.

Else Kröner Clinician Scientist Professuren 2023

Obschon es mittlerweile an vielen Orten Programme gibt, die dem Nachwuchs eine solche Ausbildung während der Facharztweiterbildung bieten, bleibt die Attraktivität für den Berufsweg als Clinician Scientist beschränkt, weil geeignete Anschlusspositionen nach Ablauf der Clinician Scientist-Programme fehlen.

Als einen Lösungsansatz schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung als Modell jährlich drei 

Else Kröner Clinician Scientist Professuren