Paving the way for pediatric praziquantel accessibility in Madagascar – PEPRAMA

Förderbeginn
Organisation: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin
Partnerland: Madagaskar
Partnerorganisation vor Ort: Universität von Fianarantsoa und Universität von Mahajanga
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Situation vor Ort:

Madagaskar ist eines der ärmsten, Konflikt freien Länder weltweit mit einem schwachen Gesundheitssystem. Das Land weist eine der weltweit höchsten Prävalenzen für Bilharziose auf. In Madagaskar benötigen 6,8 Millionen Menschen eine Behandlung für Bilharziose. Behandlungen werden generell durch schulbasierte Massenbehandlungen durchgeführt, daher werden Kinder unter fünf Jahren oft nicht behandelt.
 

Ziele:

PEPRAMA verfolgt das Ziel den Weg für eine erfolgreiche Strategie zur Bekämpfung der Bilharziose bei Kindern im Vorschulalter ebnen und letztlich zu einer allgemeinen Verbesserung der Gesundheit und der Entwicklung der Kinder, sowie zu größeren Chancen dem Kreislauf der Armut zu entkommen beitragen.

Indikatoren:
  • Mehr als 5000 Kinder im Vorschulalter sind für Bilharziose behandelt worden
  • Ein madagassisches Bilharziose Hochschul-Netzwerk wurde eingerichtet
  • Verhandlungen mit dem Konsortium für pädiatrisches Praziquantel über die Einführung von pädiatrischem Praziquantel in dem in Madagaskar festgelegten Format

 

Maßnahmen:
  • Einfluss der Behandlung auf die Gesundheit der Kinder
  • Akzeptanz der Behandlung
  • Durchführbarkeit der Behandlung

 

 

Nachhaltigkeit:

PEPRAMA hat das Potenzial, Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit zwischen Madagaskar und dem BNITM zu eröffnen, nationale Kapazitäten für ein fortschrittlicheres Management der Bilharziose im Land aufzubauen, sowie die Einführung eines neuen Medikaments und neuer Gesundheitsrichtlinien im Land voranzutreiben und so die Gesundheit, die Entwicklung und den Erfolg im Leben von 5000 Kindern in Madagaskar zu verbessern. Ausgehend von PEPRAMA können weitere Aktivitäten geplant werden, welche eine Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen NGOs vorsehen. PEPRAMA wird in Gebieten durchgeführt, in denen die Bereitstellung von Gesundheitsdiensten weniger komplex ist, da das Gebiet besser zugänglich ist. Wenn PEPRAMA erfolgreich ist, könnten in Zusammenarbeit mit in den Ländern tätigen NGO (wie Doctors for Madagascar) mögliche Synergien in Betracht gezogen werden, um die Aktivitäten in Regionen Madagaskars durchzuführen, in denen der Zugang zum Gebiet für ein Forschungsinstitut wie das BNITM schwieriger ist.

Besonderheiten:

PEPRAMA wird ein humanitäres Projekt mit einer Durchführbarkeitsstudie für die Einführung eines neuen Medikaments in Madagaskar verbinden und dabei die Akademie dazu bringen, sich ein medizinisches Thema zu eigen zu machen, welches von den nationalen Gesundheitsstrategien vernachlässigt wird.