Überwindung dysfunktionaler Immunantworten bei chronischer HPV/HIV-Infektion: ein Weg zur Heilung

Förderbeginn
Institution: Sektion Klinische Infektiologie, Medizinische Klinik IV, Klinikum der Universität München
Hauptantragstellerin: PD Dr. Julia Roider
EKFS-Förderlinie: Erstantrag
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HIV-Infizierte Patientinnen und Patienten haben ein stark erhöhtes Risiko, Humane Papilloma Virus (HPV) - assoziierte Erkrankungen wie Anal,- oder Gebärmutterhalskrebs zu bekommen. Dies liegt vermutlich an einer dysregulierten virus-spezifischen Immunanwort, welche trotz antietroviraler Therapie weiter besteht, und die zu einer im Vergleich zur Normalbevölkerung hohen Persistenz der HPV-Infektionen in HIV-Infizierten Individuen führt. In diesem Projekt geht es um die Charakterisierung der Immunantworten im peripheren Blut und im Gewebe und deren Assoziation mit dem klinischen Bild in einer Kohorte von HIV-Infizierten Individuen und HIV-negativen Kontrollen. Im direkten Vergleich zwischen Individuen, deren Immunsystem eine HPV-Infektion erfolgreich kontrolliert und solchen, in denen die HPV-Infektion persistiert, können Rückschlüsse gezogen werden, inwiefern eine Heilung chronischer Virusinfektionen in HIV-Infizierten Individuen möglich ist.

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