Immunsystem
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Lymphknoten-Stromazellen nach tiefer B-Zell-Depletion bei Autoimmunerkrankungen

Institution: Medizinische Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg and Universitätsklinikum Erlangen
Antragsteller: Dr. Simon Rauber
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Dr. Simon Rauber

Retikuläre Stromazellen bilden das strukturelle Grundgerüst der Lymphknoten und sind essenziell für deren Organisation und Funktion als zentrale Schaltstellen des Immunsystems, in denen T- und B-Zellen aktiviert werden. Da bei vielen Autoimmunerkrankungen B-Zellen Antikörper gegen körpereigene Strukturen bilden, vermuten die Forschenden, dass retikuläre Stromazellen an deren Pathogenese beteiligt sind. Das Projekt untersucht daher, wie etablierte, gegen B-Zell-gerichtete Therapien das Stromasystem beeinflussen und ob neuartige Ansätze, die direkt an Stromazellen ansetzen, die therapeutische Wirksamkeit verbessern können. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Entzündungsprozesse effektiver zu reduzieren, Rezidive zu verhindern und die Behandlung von Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen sowie chronischen Infektionen maßgeblich zu verbessern.