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Einfluss von Ischämiezeit, Kältekonservierung und Histidin-Tryptophan-Ketoglutarat (HTK)-Lösung auf die Vitalität und Funktion von spongiösen Knochentransplantaten

Institution: Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, BG Klinik Tübingen, Eberhard Karls Universität Tübingen
Antragsteller: PD Dr. Maximilian Menger, PhD
Förderlinie:
Erst- und Zweitantragstellung
Einfluss von Ischämiezeit, Kältekonservierung und Histidin-Tryptophan-Ketoglutarat (HTK)-Lösung auf die Vitalität und Funktion von spongiösen Knochentransplantaten

Pseudarthrosen zählen zu den schwerwiegendsten Komplikationen in der Unfallchirurgie und Orthopädie. Funktionsverlust und persistierende Schmerzen mindern die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten erheblich. Bei großen Knochendefekten und Pseudarthrosen bleibt die Transplantation autologen spongiösen Knochens aufgrund seiner osteogenen, osteoinduktiven und osteokonduktiven Eigenschaften die Methode der Wahl, weist jedoch Versagensraten von über 40 % auf. Eine mögliche Ursache ist die Ischämiezeit zwischen Entnahme und Transplantation: Eigene Vorarbeiten zeigen, dass bereits 30 Minuten Ischämie die zelluläre Stressantwort signifikant verändern. Kältekonservierung oder Lagerung in Histidin-Tryptophan-Ketoglutarat (HTK)-Lösung könnten diese Effekte reduzieren. Ziel ist es, den Einfluss von Ischämiezeit, Kältekonservierung und HTK-Lagerung auf die Vitalität und Funktion muriner spongiöser Knochentransplantate sowohl in vitro  als auch in vivo in geeigneten Mausmodellen zu untersuchen. Dadurch soll das intraoperative Management optimiert und eine Verbesserung der Heilungsraten erreicht werden.