Institutionelle Entwicklung und Fachlehrerausbildung am Brother Tarcisius College für Orthopädie-Technik

Mit gut angepassten Prothesen und Orthesen können Kinder mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen an einem normalen Leben teilnehmen, die Schule besuchen, spielen und sich altersgerecht entwickeln.

Dieses Projekt unterstützt das Br. Tarcisius Prosthetics and Orthotics Training College (BTPOTC) in Nsawam durch gezielte Weiterbildung der Fachlehrer, um langfristig das Ausbildungsniveau der Absolventen zu erhöhen und damit auch eine internationale Anerkennung als Fachschule für die Ausbildung von Orthopädie-Technikern zu erlangen.

Mutter-Kind-Gesundheitsprojekt in Sonargaon, Bangladesch

Aufbau einer Mutter-Kind-Klinik in einer stark unterversorgten Region;
Zugang zu günstiger / kostenloser Basisversorgung für ärmste Bevölkerungsgruppen;
Kapazität für 25.000 Patienten / Jahr;
Dauerbetrieb (24/7, also ständig und auch nachts geöffnet);
Beschaffung, Einrichtung, Instandhaltung von medizinischer Ausrüstung;
Einrichtung eines Operationssaals für einfache operative Eingriffe;
Regelmäßige Schulungen für verschiedene Bereiche / Personalgruppen;
Outreach durch Traditionelle Geburtshelferinnen, die kontinuierlich geschult werden;

Frühe ursachenübergreifende Behandlung von Hautwunden: Thermotherapie des Buruli Ulkus integriert in das von der WHO empfohlene Wundmanagement in Westafrika

Das von der WHO empfohlene Wundmanagement wird mit einer innovativen gemeindenahen einfach zu handhabenden Thermotherapie des Buruli Ulkus (BU) kombiniert und im BU-endemischen Tiassalé Health District, Côte d’Ivoire, West Afrika etabliert. Es werden drei klinisch und public health relevante Gebiete adressiert:

Weiterentwicklung und Verbesserung der Palliativversorgung (Palliative Care) im Muleba District im Nordwesten Tansanias

Palliative Care bedeutet krankheitslindernde Versorgung von schwerkranken Menschen mit unheilbaren Leiden, wie z.B. Tumorerkrankungen, HIV/AIDS, chronischen neurologischen Erkrankungen, Lähmungen, Schlaganfällen, Erblindung oder nicht heilenden Wunden. In ländlichen Regionen Afrikas sind derartig Betroffene und ihre Angehörigen weitestgehend auf sich selbst gestellt.

Verbesserung der medizinischen Ausbildung und der Patientenversorgung bei nicht-übertragbaren Krankheiten: Zehn Jahre gesicherter Zugang zu Diagnose und Therapie der Hypertonie, Diabetes, Hypercholesterinämie und/oder Adipositas für Slum-Bewohner.

Im Einzugsgebiet eines Slum-Gesundheitszentrums wird den Patienten mit Hypertonie, Diabetes, Hypercholesterinämie und/oder Adipositas seit 10 Jahren der Zugang zu medizinisch-pharmazeutischer Versorgung inklusive der dazugehörenden Prävention zugesichert. In dem Gesundheitszentrum wird dafür zusätzliches medizinisches Personal finanziert und es wurde eine AoG-Apotheke eingebaut, die in Koordination mit der lokalen Arzneimittelausgabe betrieben wird und die sicherstellt, dass essentielle Arzneimittel immer vorhanden sind.

Optimierung einer Maternité durch Umbau und Ausbildung in Leo, Burkina Faso

Operieren in Afrika ist seit 2001 in Burkina Faso tätig. Nachdem die Organisation zunächst mit einem staatlichen Krankenhaus kooperierte wurde 2014 eine chirurgische Klinik gegründet, die mit z. Zt. 29  afrikanischen Mitarbeitern besetzt ist, die die Grundversorgung der lokalen Bevölkerung übernimmt und gleichzeitig als Plattform für Kurzeinsätze verschiedener operativer Disziplinen dient. Pro Jahr finden ca. 10 solcher Hilfseinsätze statt. 2017 wurde die Klinik um eine Geburtshilfeklinik erweitert.

Verbesserung der Mutter-Kind Gesundheit in 15 Epizentren des Hunger Projekts in Ghana

Das Projekt zielt auf die Reduzierung der Mutter- und Kindersterblichkeit durch Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in 15 Epizentren im ländlichen Ghana ab.

Durch vor Ort Schulungen werden Hebammen-Assistenten ausgebildet, 15 Gesundheitsstationen der Epizentren mit Geburtsbetten ausgestattet sowie Mitarbeiter/innen der Gesundheitseinrichtungen in den Epizentren geschult, sodass sie Mütter zur Gesundheitsvorsorge, Ernährungs- und Stillpraktiken beraten können.