KI-gestützte in-silico Modifikation der CAR-Bindedomäne zur Steigerung der Wirksamkeit von CAR-T-Zellen gegen CEA-positive solide Tumoren

Chimäre Antigenrezeptor (CAR)-T-Zell-Therapie erzielt beeindruckende Erfolge in der Behandlung von Blutkrebs, bleibt bei soliden Krebserkrankungen bisher jedoch hinter den Erwartungen zurück. Eine unausgewogene Signalgebung der CARs kann die langfristige T-Zell-Funktion einschränken: Zu schwache Aktivierung führt zu Inaktivität, zu starke zu aktivierungsinduzierter Erschöpfung der T-Zellen. Die Antigenerkennungsdomäne des CARs initiiert die T-Zell-Signale. Künstliche Intelligenz (KI) ermöglicht nun ein gezieltes Design dieser Domäne mit großem Verbesserungspotenzial.

Vorhersage des Prozedurerfolgs anhand einer computergestützten Strömungsdynamik-Analyse einer multizentrischen, randomisierten, kontrollierten Studie zur Bewertung der Mitralklappenrekonstruktion bei fortgeschrittener Mitraklappeninsuffizienz funktionelle

Das Projekt „MATTERHORN Long Term“ vergleicht den langfristigen Therapieerfolg der kathetergestützten Mitralklappenreparatur (M-TEER) mit der chirurgischen Behandlung bei funktioneller Mitralklappeninsuffizienz. Die ursprüngliche MATTERHORN-Studie zeigte, dass M-TEER nach einem Jahr der Operation nicht unterlegen ist. Nun soll geprüft werden, ob sich über längere Zeit Unterschiede bei Haltbarkeit, Herzfunktion und klinischen Ergebnissen zeigen.

Immunopeptidom-basierte Identifizierung neuer Minor Histokompatibilitätsantigene – Neue Ansatzpunkte zur Verbesserung des Transplantationserfolgs bei akuter myeloischer Leukämie

Die Stammzelltransplantation stellt einen wichtigen Baustein in der Behandlung von Leukämien dar. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger. Sogenannte Minor-Histokompatibilitätsantigene (MiHAs), die durch kleine genetische Unterschiede zwischen Spender und Empfänger entstehen und vom Immunsystem erkannt werden, sind die entscheidenden Faktoren, die bestimmen wie erfolgreich eine Transplantation ist und wie ausgeprägt Nebenwirkungen sind.

Zelltyp-spezifische Funktion der Brutons Tyrosinkinase in einem experimentellen Modell der progredienten Multiplen Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), die zu fortschreitender Behinderung führt. Kürzlich zeigte das neue Medikament Tolebrutinib erstmals Erfolg bei Menschen mit progredienter MS – einer Form, für die es bisher nur unzureichende Behandlungsmöglichkeiten gab. Trotz der erfreulichen Wirkung ist die genaue Funktionsweise bisher nicht verstanden. In diesem Projekt untersuchen die Forschenden mithilfe spezieller Mausmodelle, welche Zellen im ZNS durch das Medikament beeinflusst werden.