Innovation und Vernetzung

Staatsminister Conrad Clemens hat heute die Konferenz „AI and Electronics for Medicine“ in Dresden eröffnet. Die rund 300 Teilnehmenden erwartet ein umfangreiches Programm aus Vorträgen, Diskussionsrunden sowie einer Ausstellung mit zahlreichen Demo-Ständen und Exponaten. 

Auf dem Wege zu einer Standardisierung der bikuspiden Aortenklappenrekonstruktion: Einfluss der aktiven Veränderung der Geometrie des Aortenklappenannulus auf Muster im 4D Fluss MRT und das funktionelle Ergebnis

Ergänzende Bildunterschrift:

[A] Die Geschwindigkeitskodierte 4D Fluss MRT zeigt eine exzentrische und asymmetrische Flussbeschleunigung (gelbe und rote Stromlinien) sowie einen ausgeprägten Vortex (Pfeile) in der aszendierenden Aorta vor Operation. Der beschleunigte Blutfluss trifft auf und verläuft entlang der rechten Aortenwand. [B] Nach der Operation zeigt die geschwindigkeitskodierte 4D Fluss MRT einen deutlich reduzierten Vortex mit einem zentralen parallel zur Gefäßwand der aufsteigenden Aorta verlaufenden Flussmuster.
 

Rückblick: $$ 6. ForTra Translatorik-Workshop: „Financing and manufacturing – important things to consider to propel your project from lab to clinic"

Vom 9. bis 10. September 2024 fand der 6. Translatorik-Workshop der ForTra gGmbH für Forschungstransfer der Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität im repräsentativen Casino-Gebäude in Frankfurt statt. Der Workshop richtete sich an Medizinerinnen und Mediziner sowie Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler, die sich mit den Herausforderungen der translationalen Forschung befassen. Im Fokus standen vor allem Aspekte der Finanzierung und Herstellung, um ein Projekt vom Labor schnellstmöglich in die Klinik zu bringen.

Das EKFZ für Ernährungsmedizin erhält Lehrstuhl für Translationale Ernährungsmedizin

Prof. Alexander Bartelt ist Biochemiker und Molekularbiologe. Sein akademischer Werdegang umfasst bedeutende Positionen in führenden Institutionen, darunter die Harvard University (USA), wo er wesentliche Beiträge zur Adipositas- und Stoffwechselforschung geleistet hat. Seine Arbeit wurden in zahlreichen hochrangigen wissenschaftlichen Journalen publiziert und durch bedeutende internationale Auszeichnungen gewürdigt. Vor seinem bevorstehenden Wechsel an die TU München war er Professor für kardiovaskulären Stoffwechsel an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Nachgefragt: Was macht eigentlich Else Kröner Memorialstipendiat Prof. Dr. Florian Tran?

Nach einem Frühstudium der Mathematik hat Tran das Studium der Humanmedizin an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) in Kiel sowie am University College London aufgenommen – als geförderter Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Im Anschluss arbeitete er seit 2017 als Assistenzarzt in der Klinik für Inneren Medizin I am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel. Nach der Promotion 2019, für welche er den Ismar-Boas-Preis erhielt, trat er eine Clinician-Scientist-Stelle des DFG-Exzellenzclusters Präzisionsmedizin für chronische Entzündung an. 

Freistellung von klinischen Aufgaben: 250.000 € für Forschung gegen Krebs, Parkinson, Haut- und neurodegenerative Erkrankungen

Bad Homburg v. d. Höhe, 29. August 2024 – Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) vergibt an sechs besonders begabte junge Ärztinnen und Ärzte ihre Else Kröner Memorialstipendien in Höhe von je 250.000 Euro. Mit diesem Individualstipendium unterstützt die EKFS klinisch und wissenschaftlich tätige Ärzte am Beginn ihres Berufswegs.

Disease Modification – Nachhaltige Beeinflussung der atopischen Dermatitis mit systemischen Therapien

Die atopische Dermatitis (AD) ist eine der häufigsten chronisch-inflammatorischen Hauterkrankungen, die mit einer deutlichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergeht. In den letzten Jahren wurden verschiedene Biologika sowie Januskinase-Inhibitoren zur Behandlung der AD zugelassen, die sich insbesondere gegen diese Typ-2-Immunantwort richten. In welchem Umfang es unter der Behandlung jedoch zu einer langfristigen Erkrankungsmodifikation („disease modification“) kommt, ist bisher nicht umfänglich untersucht.