Molekulare Entschlüsselung der Rolle der Mitochondrien bei Erkrankungen der Nebennierenrinde

Nebennierentumoren und Hyperkortisolismus sind bedeutende hormonelle Erkrankungen mit komplexen Krankheitsmechanismen. Die Forschenden untersuchen die zentrale Rolle der Mitochondrien in der Nebennierenrinde – insbesondere im Hinblick auf die Hormonbildung und Zellvermehrung. Sie testen etablierte Therapien auf ihre Wirkung auf Mitochondrien in Zellkulturen und Tiermodellen. Parallel erforschen sie neue, mitochondrien-zielgerichtete Therapien, möglicherweise in Kombination mit bestehenden Behandlungen.

SYNNEXT: Synthetic Cohorts for Next-Stage Clinical Trials in Hematology via Generative Artificial Intelligence

Das Teilen medizinischer Daten wird oft durch Datensicherheit und Eigeninteressen erschwert. Neue Methoden der generativen künstlichen Intelligenz ermöglichen die Synthese von medizinischen tabellarischen und Bilddaten, welche die Eigenschaften der Originaldaten detailliert nachahmen, frei geteilt und angepasst werden können um auch seltene Erkrankungen zu repräsentieren.

Schlüssel zur Komplexität: Mit RASopathien das Schloss des Lupus öffnen

„Key to Complexity“ untersucht auf zellulärer und molekularer Ebene, wie Veränderungen im SHOC2-Gen – ein Teil des RAS/MAPK-Signalwegs – die Kommunikation und Steuerung innerhalb von Immunzellen beeinflussen. Ziel ist es, anhand dieser Grundkenntnisse zu verstehen, wie solche Mutationen das Immunsystem fehlregulieren und den Ausbruch von Lupus auslösen. Darauf aufbauend wird in den kommenden drei Jahren geprüft, wie dieses Wissen in präzisere Diagnosen und zukünftige Therapien umgewandelt werden kann, damit Betroffene effektiver behandelt werden und Nebenwirkungen reduziert werden.

Der Einfluss von Wirts- und Pathogendiversität auf die Übertragungsraten der Tuberkulose

Die Bakterien, die Tuberkulose verursachen, können in neun genetische Gruppen unterteilt werden. Jede Gruppe hat ihr eigenes Verbreitungsmuster, wobei einige weltweit und andere regional begrenzt sind. Es gibt Unterschiede in der Übertragbarkeit der verschiedenen Linien. In dieser Studie kombinieren die Forschenden Daten zu TB-Fällen, Kontakten und bakterieller Genetik, um zu verstehen, warum einige Gruppen leichter übertragen werden. Statistische Modelle helfen ihnen, den Einfluss von Faktoren wie bakterieller und Wirtsgenetik auf TB-Infektionen zu quantifizieren.

Störung der Transkriptions-Replikations-Koordination durch Interferenz des ko-transkriptionellen Splicings als therapeutische Option für kolorektale Lebermetastasen

Zwei der wichtigsten DNA-assoziierten Prozesse, das Abschreiben der DNA zur Vervielfältigung und die Umsetzung der genetischen Information in messenger RNA (mRNA), unterliegen einer stringenten Koordination. Eine gestörte Abstimmung dieser Prozesse führt zu Konflikten, die DNA-Schäden und letztlich Zelltod auslösen können. Da in Tumorzellen beide Prozesse hoch aktiv sind, ist das Risiko für entsprechende Konflikte erhöht und Tumorzellen sind daher besonders stark von einer funktionellen Koordination abhängig.

Entwicklung therapeutischer Antikörper gegen das Humane Cytomegalovirus

Das HCMV-NEW-ABSTRATEGY Projekt entwickelt innovative Behandlungen gegen das komplexe Humane Cytomegalovirus (HCMV), das Immunschwache und Ungeborene gefährdet. Ziel ist es, verschiedene Oberflächenproteine zu erforschen, um HCMV effektiv zu bekämpfen. Mit diesem Wissen und dem Einsatz von Spitzentechnologie planen die Forschenden, klinisch schützende Antikörper aus Personen mit starker Immunantwort gegen HCMV zu isolieren. Diese Antikörper werden optimiert und ihre verschiedenen Effektorfunktionen untersucht, um ihr therapeutisches Potenzial zu maximieren.