Social Phobia Research: Understanding phenotypic dimensions and the genetic architecture of social anxiety disorder

Die soziale Phobie ist eine häufige psychische Erkrankung, die durch die Angst, sich in Gesellschaft anderer Personen peinlich zu verhalten und negativ bewertet zu werden, und die damit verbundene Vermeidung sozialer Situationen gekennzeichnet ist.

From rare to common - investigating universal mechanisms of renal degeneration exemplified by defective MAPKBP1

The project is based on the investigation the poorly characterized multi-domain ciliopathy-protein MAPKBP1 (JNK-binding protein 1), which is located at ciliary basal bodies and centrosomes. Patients with mutations in this gene exhibit severe renal fibrosis and mild skelettal malformations. The overall aim of this project is to analyse the intracellular localization of MAPKBP1, to identify its interactome and explore its physiological roles in cellular signalling during the cell cycle.

Rolle der Interaktion von Zytokin-produzierenden B-Zellen, T-Zellen und Plasmazellen während entzündlicher Darmerkrankungen

Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind chronische, immunvermittelte Störungen des Darmgleichgewichts. Krankheitsursache ist eine Überreaktion des Immunsystems auf die eigene (veränderte) Mikrobiota. Trotz der Häufigkeit dieser Erkrankungen und den damit verbundenen Risiken (Sepsis, Darmkrebs, langjährige Einnahme von Steroiden) ist das Zusammenspiel verschiedener Immunzellen bei deren Entstehung unzureichend erforscht. Wir werden die Interaktionen verschiedener Immunzellen während einer akuten oder chronischen Darmerkrankung untersuchen.

Rolle des Interleukin-1 Rezeptors Typ 1 (IL-1R1) in der Leber in der inflammatorischen Hepatokarzinogenese

Die nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) hat eine stark ansteigende Prävalenz. Patienten mit NAFLD und insbesondere der inflammatorischen Form NASH haben ein relevantes Risiko ein hepatozellulären Karzinom (HCC) zu entwickeln. Die Prognose von Patienten mit NASH HCC ist schlecht und die Entwicklung neuer Therapieansätze ist daher von hoher klinischer Relevanz.

A dimensional psychiatry approach to eating disorders using machine learning techniques on structural and functional neuroimaging data from multicenter studies.

My aim is to test the ‚dimensional‘ approach to classify psychiatric disorders. At present, the approach used in psychiatry is ‚categorical‘: each disorder is identified by a set of specific symptoms and is treated as a separated entity in therapy and research. To the contrary, the dimensional approach aims to identify basic mechanisms that can be disrupted to a different degree in each individual and, when this happens, might concur to an increased risk of psychiatric illness, across the whole spectrum of psychiatric disorders.

Differentielle Effekte von zucker- und fettinduziertem Übergewicht auf Hypoxie- und Hyperoxie-assoziierte Schäden der Lunge und des Herzens sowie ihre Modulierung durch den körpereigenen Stoff Spermidin.

Übergewichtige und Diabeteskranke sind oft von Einschränkungen der Lungenfunktion und chronischen Lungenkrankheiten betroffen. Unser Projekt soll helfen zu verstehen, welche strukturellen und molekularen Veränderungen durch eine zucker- oder fettreiche Fehlernährung in den Zellen der Lunge entstehen und wie sich diese bei einem Unter- oder Überangebot von Sauerstoff, wie es im Rahmen bestimmter Erkrankungen oder Therapiemaßnahmen vorkommt, auswirken. So sollen therapeutisch modulierbare Mechanismen entschlüsselt werden, die für neue Therapieansätze genutzt werden können.

Die funktionellen und molekularen Mechanismen der Tachykardie-induzierten Kardiomyopathie

Die Tachykardiomyopathie (TCM) bezeichnet eine Einschränkung der Herzfunktion, die durch zu hohe und/oder unregelmäßige Herzfrequenzen kausal bedingt ist. Aktuelle klinische Daten weisen darauf hin, dass die kausale Bedeutung von Herzrhythmusstörungen für die Entstehung einer Herzschwäche unterschätzt wird. Jedoch ist die Identifikation und damit die suffiziente Behandlung von Patienten mit TCM schwierig, da die Diagnose ex juvantibus gestellt wird und die (frühen) Mechanismen unverstanden sind.

Heidelberger Forschungskolleg für Neuroonkologie: Resistenz bei hirneigenen Tumoren

Im Gehirn entstehende Tumoren sind oft schlecht behandelbar. Dabei spielen die Lage in einem sensiblen Teil unseres Körpers, molekulare oder strukturelle Eigenschaften des Tumors eine Rolle. Zudem können im Laufe der Behandlung oder durch die Behandlung therapielimitierende Veränderungen des Tumors auftreten. Die Summe der Faktoren, welche die Behandelbarkeit einschränken, wird Resistenz genannt.

Die Erforschung dieser Faktoren sowie die Arbeit an deren Überwindung ist Kernthema des Heidelberger Forschungskollegs für Neuroonkologie.

Clinician Scientist Program on Rare Important Syndromes in Endocrinology (RISE)

Im Fokus des Forschungskollegs stehen Erkrankungen der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-(HPA-)-Achse, auch Stressachse genannt. Diese Erkrankungen sind selten und ihre Symptome meist unspezifisch und schleichend. Dadurch werden eine rechtzeitige Diagnose und damit eine gezielte Therapie verhindert. Irreversible Organschäden, selten gar lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisungen sind die Folgen.

Präklinische Testung der CRISPR/Cas-basierten Gentherapie im humanen Herzmuskel

Die CRISPR/Cas-basierte Genom- und Transkriptom-Editierung bietet neue therapeutische Perspektiven für zahlreiche genetisch-bedingte Erkrankungen einschließlich Herzerkrankungen. Deren Anwendung im menschlichen Herzmuskel ist jedoch sehr herausfordernd und es müssen unterschiedliche Aspekte für die Umsetzung in die klinische Anwendung adressiert werden.