Gesundheitsprojekt MAPE: Bekämpfen vernachlässigter Tropenkrankheiten und Verbessern des Zugangs zur Gesundheitsversorgung für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in den Gesundheitsbezirken Malantouen, Yoko und Bankim (Kamerun)
Situation vor Ort:
Das MAPE-Projekt in Kamerun bekämpft vernachlässigte Tropenkrankheiten und verbessert die Mutter-Kind-Gesundheit in stark benachteiligten Regionen. Viele Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, was zu hoher Müttersterblichkeit und unbehandelten Krankheiten führt. FAIRMED stärkt Gesundheitseinrichtungen, schult Personal, fördert sichere Geburten und informiert die Bevölkerung. Ziel ist ein besserer Zugang zur Gesundheitsversorgung und eine nachhaltige Verbesserung des Gesundheitssystems.
Ziele:
Das MAPE-Projekt verbessert die Gesundheit vulnerabler Bevölkerungsgruppen in Malantouen, Bankim und Yoko und stärkt den Zugang zu Gesundheitsdiensten. Im Fokus steht der Aufbau eines integrierten Systems zum Überwachen und Behandeln vernachlässigter Tropenkrankheiten. Dazu werden Gesundheitspersonal und Gemeinden geschult, Diagnostik und Behandlung verbessert sowie ein funktionierendes Fallmanagement- und Monitoringsystem etabliert. Gemeinden werden aktiv in Planung und Umsetzung einbezogen.
- Bessere Daten, sichere Geburten, stärkere Teilhabe
- Bestätigte Fälle vernachlässigter Tropenkrankheiten werden im nationalen Gesundheitsdatensystem Kameruns erfasst, um Diagnostik und Behandlung zu verbessern.
- Geburten bei Bedzang-Frauen sollen in Gesundheits-Einrichtungen stattfinden.
- Mitglieder von Behindertenorganisationen erhalten Schulungen zur Stärkung ihrer Teilhabe.
- Schulen von Gemeinde-Gesundheitsmitarbeitenden zum Erkennen und Nachverfolgen von Fällen vernachlässigter Tropenkrankheiten in Malantouen & Yoko
- Paraklinische Diagnostik sowie Bereitstellung von Medikamenten und Material
- Hautscreenings in Schulen
- Schulung von traditionellen Geburtshelferinnen zur Risikoerkennung und Überweisung Schwangerer
Nachhaltigkeit durch lokale Verankerung und Eigenständigkeit
FAIRMED stärkt lokale Strukturen, um sich langfristig zurückziehen zu können. Erfolgreiche Ansätze werden ausgebaut, lokale Akteure geschult und Verantwortung übertragen. Zusammenarbeit mit Behörden und Gemeinden sowie lokale Finanzierung fördern Nachhaltigkeit. Ziel ist, dass Gemeinden die Aktivitäten künftig eigenständig weiterführen.
Lokale Akteure stärken – nachhaltige Ergebnisse erzielen
Das Einbinden lokaler Akteure erzielt nachhaltige Ergebnisse: früheres Erkennen und besseres Überweisen vernachlässigter Tropenkrankheiten, verbesserte Infrastruktur und gestärkter WASH-Bereich. Partnerschaften ermöglichen weitere Maßnahmen, und mehr Bewusstsein für Personenstandsdokumente fördert Inklusion und Zugang zu Gesundheitsdiensten.